Termin
Freitag, 23. Oktober 2026, 10:15 Uhr
Objekt
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus. (Flurstück 144/11) und eine Waldfläche.
Satteldach mit Holzkonstruktion, Flachdachgaube, Dachdeckung Beton
Öl-Zentralheizung (Baujahr 1998, Brenner 2013), Heizkörper überwiegend älterer Bauart, ergänzend Kaminofen vorhanden; Erdgas liegt an (keine Nutzung)
Warmwasserbereitung über Heizungsanlage
Fenster: 2015 erneuert, Kunststoff/Alu, meist 3-fach verglast, überwiegend mit Rollläden
Elektroinstallation teilweise modernisiert, elektronische Steuerung von Haustür und Rollläden
Böden: Erdgeschoss Dielenboden/Vinyl, Dachgeschoss Laminat/Vinyl
Sanitärausstattung: Modernisierte Bäder in 1997/98 (Gäste-WC) und 2002 (Vollbad mit Eckwanne, separates Duschbad), insgesamt zeitgemäß, jedoch teilweise modernisierungsbedürftig
Terrasse überdacht (Holz), außenseitig weitere befestigte Flächen und Treppen
Besichtigung
Das Objekt konnte zum Wertermittlungsstichtag innen und außen vollständig besichtigt werden. Die Bewertung erfolgte auf Basis des Ortstermins, ergänzender Unterlagen sowie Angaben aus behördlichen Auskünften.
Gebäude
Das Wohnhaus wurde 1962 massiv errichtet und 1997/98 um eine Aufstockung erweitert. Es umfasst ca. 173 m² Wohnfläche, verteilt auf Erdgeschoss und ausgebautes Dachgeschoss, sowie ein voll unterkellertes Sockelgeschoss. Die Raumaufteilung ergibt sich aus den vorliegenden Grundrissen: Das Haus bietet großzügige Wohnbereiche, mehrere Schlafzimmer, Sanitärräume sowie Funktionsräume im Keller. Das Erdgeschoss und Dachgeschoss sind jeweils ca. 111 m² groß.
Die Grundrissgestaltung ist klassisch gehalten, bietet jedoch durch die Aufstockung und Modernisierung einen modernen, offenen Wohnbereich mit direktem Zugang zur Terrasse. Die Bausubstanz ist massiv, Decken aus Stahlbeton, Außenwände aus Beton- und Hohlblocksteinen, Innenwände in Leichtbau und Schlackenstein. Das Dach ist als Satteldach mit Holzkonstruktion und Flachdachgaube ausgebaut, Dacheindeckung aus Beton. Das Haus ist nicht denkmalgeschützt.
Im Außenbereich besteht eine großzügige, überdachte Holzterrasse, mehrere Außentreppen sowie eine Carport-ähnliche Fläche. Der Gesamteindruck ist teils ungepflegt, mit sichtbaren Außenmängeln und Reparaturstau (u.a. Bewuchs, Feuchtigkeit im Keller, Risse an der Außenwand, unfertige Modernisierungen z.B. Fenster, Türen).
Weitere Gebäude
Zusätzlich zum Hauptwohnhaus sind keine vollständigen Nebengebäude vorhanden. Neben dem hausintegrierten Keller und den funktional umgenutzten (auf den Bauplänen als Garage eingezeichneten) Lagerflächen existiert keine genehmigte Garage im klassischen Sinn. Außenanlagen bestehen aus befestigten Wegen, Stellflächen und Einfriedungen.
Grundstück
Das Gesamtgrundstück besteht aus zwei Flurstücken (insgesamt ca. 2.254 m²). Der bebaute Teil (Flurstück 144/11 mit 187 m²) ist nahezu rechteckig, straßenseitig erschlossen, gesamt befestigt und an das öffentliche Netz für Wasser, Abwasser, Strom angeschlossen. Ein Erdgasanschluss liegt an (aktuell nicht genutzt). Das größere Flurstück (1009/123; 2.067 m²) schließt als steil ansteigender, bewaldeter Hang direkt hinter dem Haus an den Wolfsbach an und ist im Bestandsverzeichnis als Grünland und Laubwald geführt. Beide Grundstücksteile sind wirtschaftlich eine Einheit, zusammenhängend nutzbar (Erholungsfläche/Direktzugang). Keine Baulasten, keine Grundstücksbelastungen laut Grundbuchauszug.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.
Grundbuch
Anhänge (3)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 11.08.2026, 13:43 Uhr.


