Termin
Donnerstag, 13. August 2026, 10:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Bauernhaus bestehend aus einem Wohngebäudeteil, Scheune (zur Garage umgebaut) und altem Pferdestall.
Dachform/Dachdeckung: Sattel-Giebeldach (Wohnhaus/Scheune) mit Tonziegel, Pferdestall mit Pultdach und Bitumenbahnen
Heizung: Einzel-Kaminofen (Holz), Wärmeübertragung über Umluft (Baujahr 2013)
Warmwasser: dezentrale Elektrokleinspeicher/ Durchlauferhitzer
Elektroinstallation: veraltet, unter Mindeststandard
Böden: Dielen, Textilbelag, PVC/Kunststoff
Fenster: Holzfenster, isolierverglast im Wohnhaus, einfachverglast im Pferdestall
Sanitärausstattung: Dusche, WC (Mindeststandard)
Türen: überwiegend einfache Holztüren, teilweise in schlechtem Zustand
Besichtigung
Das Objekt wurde am 11.03.2025 durch eine Begehung der sichtbaren Gebäudeteile besichtigt. Verdeckte Schäden können nicht ausgeschlossen werden, die Bewertung basiert auf Sichtprüfung und ergänzenden Bauunterlagen.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiges, vor 1920 errichtetes Bauernhaus mit einem Mischbaujahr von 1939. Es verfügt über einen voll unterkellerten Wohnteil und einen Wirtschaftsteil, der in der Vergangenheit zur Garage umgebaut wurde. Im Jahr 1957 erfolgten wesentliche Umbau- und Aufstockungsarbeiten, bei denen das Obergeschoss aufgestockt und die Scheune erweitert sowie zur Garage umgebaut wurde. Das Satteldach mit Tonziegeleindeckung wurde 2006 erneuert und die oberste Geschossdecke gedämmt.
Der Grundriss ist einfach gehalten mit fünf Zimmern, Küche, Bad und WC auf zwei Vollgeschossen, das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Die Belichtung und Besonnung sind ausreichend. Das Gebäude ist vollständig unterkellert, die Treppen bestehen aus Holz mit einfacher Ausführung. Das Gebäude entspricht nicht dem aktuellen Wohnstandard, eine umfangreiche Kernsanierung ist erforderlich. Feuchtigkeitsschäden an der Fassade wie auch Risse sind vorhanden. Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
Weitere Gebäude
Gebäude 2 ist eine zweigeschossige, leerstehende ehemalige Scheune, die 1957 zu einer Garage umgebaut wurde. Sie besteht aus konventionellem Mauerwerk mit Dacheindeckung aus Tonziegel, ebenfalls 2006 erneuert, und weist erhebliche Schäden vor allem am Außenmauerwerk und am Dach auf; eine Sanierung ist dringend erforderlich.
Gebäude 3 ist ein eingeschossiger, massiv errichteter Pferdestall mit Pultdach und Bitumenbahnen als Dacheindeckung. Das Fassadenmauerwerk ist verputzt, der bauliche Zustand schlecht, Schäden und Mängel sind deutlich wahrnehmbar.
Grundstück
Die Gesamtfläche beträgt 5.559 m², davon 1.250 m² für den bebauten Bereich (angemessen für die Wohnnutzung etwa 800 m²). Das Grundstück ist rechteckig mit leichter Hanglage zur Straße und einer Straßenfront von ca. 20 m sowie einer mittleren Tiefe von 275 m. Die Ausrichtung ist nach Nordosten. Das hintere Grundstück ist verwildert und ungepflegt.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend und wurde nicht genutzt.
Grundbuch
Gläubiger
Gemeinde Großrosseln- Gemeindekasse vertr. durch den Bürgermeister, Klosterplatz 2-3, 66352 Großrosseln
EVS- Entsorgungsverband Saar, Untertürkheimer Straße 21 , 66117 Saarbrücken
Anhänge (3)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 08.06.2026, 10:12 Uhr.




