Termin
Freitag, 09. Oktober 2026, 09:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges, unterkellertes Einfamilienhaus mit integrierter Garage.
Satteldach, Dachdeckung mit Tonziegeln, Dämmung vorhanden
Heizung: Ölbrennwertzentralheizung mit Warmwasserspeicher (Bj. 2015), drei Kunststofföltanks à 1.500 Liter, Wärmeversorgung über Heizkörper
Warmwasserbereitung über Heizungsanlage
Elektroinstallation durchschnittlich, tlw. erneuert
Fenster: Kunststoff mit Wärmeschutzverglasung und Rollläden (überwiegend 2016 erneuert)
Böden: Kunststoffbelag, PVC, Laminat, Fliesen
Sanitärausstattung: gute Wasser- und Abwasserinstallation, Standardausstattung
Besichtigung
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag umfassend im Rahmen einer Ortsbesichtigung in Augenschein genommen. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Besichtigung sowie unter Zuhilfenahme verschiedener Unterlagen, u. a. Bauakten, Grundbuchauszug und Fotografien vom Ortstermin.
Gebäude
Das Baujahr des Wohnhauses ist unbekannt, jedoch wurde das Gebäude 1960 erweitert, sodass dieses Jahr als fiktives Ursprungsbaujahr angesetzt wurde. Das Gebäude ist zweigeschossig, voll unterkellert und verfügt über ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die Garage ist im Kellergeschoss integriert.
Der Grundriss ist zweckmäßig gestaltet. Die Wohnfläche wurde überschlägig mit ca. 140 m² ermittelt. Die Raumaufteilung entspricht im Wesentlichen den vorhandenen Plänen. Das Dach wurde 2000 neu eingedeckt und gedämmt. 2015 wurde eine moderne Ölbrennwert-Zentralheizung installiert. Die Fassade wurde mit 8 cm Steinwolle gedämmt; zudem wurden die meisten Fenster (Kunststoff, Wärmeschutzverglasung, Rollläden) und Elektroleitungen sowie Wasser- und Abwasserleitungen erneuert. Der Zustand der Außenansicht ist bis auf fehlenden Sockelputz und einen ungedämmten Teil der Giebelfassade als gut einzustufen.
Die Bauweise ist massiv (vermutlich Streifenfundament), Keller aus Beton, Wände aus Mauerwerk, Decken als Wackerdecke. Treppen bestehen teils aus Holz, teils aus Beton. Die Zugangssituation ist aufgrund der Hanglage nicht barrierefrei.
Die Belichtung und Besonnung der Räume wird als ausreichend beschrieben; das Dachgeschoss ist überwiegend als Lagerfläche ausgewiesen. Feuchtigkeitsschäden im Kellerbereich sind vermutlich auf vorherige Nutzung als Stall zurückzuführen, ansonsten ist der bauliche Zustand als befriedigend einzustufen. Die Außenanlagen umfassen Versorgungsleitungen und eine einfache Hofbefestigung.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend und war zuvor eigengenutzt. Das Gebäude ist laut Gutachten nahezu vollständig geräumt.
Grundbuch
Gläubiger
Reichmann Immobilien, Telefon: 0771 832630, E-Mail: info@immobilien-reichmann.de


