ZWANGSVERSTEIGERUNGSANWALT.DE

Zurück zur Liste

Versteigerungstermin

35 K 36/25

Amtsgericht Bad Kreuznach

12

Termin

Datum
28.01.202711:00 Uhr
Verkehrswert
—
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Bad Kreuznach, John-F.-Kennedy-Str. 17, Saal 2

Donnerstag, 28. Januar 2027, 11:00 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus, zweigeschossiges, nicht unterkellertes
Lage
Klosterstraße 8, 55595 Sponheim
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Sponheim zu je 1/2 Anteil an Gemarkung
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Scheune/Garage und Nebengebäude.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung Hauptgebäude: Sattel- bzw. Giebeldach, Eindeckung mit Betondachsteinen und Schiefer, Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech

  • Heizung und Warmwasser: Zentralheizung als Pumpenheizung in separatem Gebäudeteil, mit flüssigen Brennstoffen (Öl); teilweise Heizkörper mit Thermostatventilen; zusätzlich Feststofföfen im Erd- und Obergeschoss; Warmwasserversorgung zentral über die Heizung

  • Elektroinstallation: sehr einfache Ausstattung

  • Fenster: teilweise Kunststofffenster mit Isolierverglasung; im Bad Glasbausteinfenster

  • Sanitär: einfache Wasser- und Abwasserinstallation; Bad im Erdgeschoss mit eingebauter Wanne, eingebauter Dusche, WC, Waschbecken, Pissoir und Waschmaschinenanschluss; WC im Obergeschoss nicht fertiggestellt, nur mit WC und Waschbecken

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag örtlich besichtigt; nicht alle Gebäude konnten von innen in Augenschein genommen werden. Das Objekt wurde daher teilweise anhand der Besichtigung, ergänzend anhand vorliegender Unterlagen und Angaben beim Ortstermin bewertet.

Gebäude

Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiges, nicht unterkellertes Einfamilienhaus aus der Zeit um 1800 mit nicht zu Wohnzwecken ausgebautem Dachgeschoss. Die Brutto-Grundfläche beträgt rund 267 m², die Wohnfläche rund 142 m². Modernisierungen erfolgten im Wesentlichen 2010/2011 mit teilweise erneuerten Kunststofffenstern sowie teilweise erneuerter Elektrik, Sanitär- und Heizungsinstallation; die Ausführung wird überwiegend als laienhaft beschrieben.

Die Raumaufteilung umfasst im Erdgeschoss Flur, Wohnraum, Küche und Bad, im Obergeschoss zwei Wohnräume sowie ein WC. Im Obergeschoss bestehen eingeschränkte Raumhöhen mit Deckenhöhen unter 2,0 m und Türdurchlässen unter 1,80 m. Der Grundriss ist zweckmäßig und für das Baujahr zeittypisch.

Konstruktiv handelt es sich um einen Massivbau mit vermutlich Bruchsteinfundamenten, Mauerwerkswänden und Holzbalkendecken. Das Gebäude verfügt über eine Holzgeschosstreppe mit Holzgeländer sowie eine Metalleinschubtreppe mit Luke zum Dachraum. Das Dach ist als Sattel- bzw. Giebeldach mit Holzkonstruktion ausgeführt. Die Besonnung und Belichtung werden als ausreichend bis schlecht beurteilt.

weitere Gebäude

Die Scheune ist als Nebengebäude vorhanden, konnte jedoch nicht besichtigt werden. Sie weist eine Brutto-Grundfläche von rund 175 m² auf und wird im Gutachten als wirtschaftlich überaltert eingestuft.

Das weitere Nebengebäude wird zu Wohnzwecken genutzt und konnte ebenfalls nicht besichtigt werden. Nach den beim Ortstermin zugrunde gelegten Angaben wurde das Erdgeschoss in den 1960er Jahren zu Wohnzwecken umgewidmet; vorhanden sind ein großer Raum, Dusche, Toilette und Küche. Die Brutto-Grundfläche beträgt rund 100 m², das Obergeschoss ist nicht ausgebaut; teilweise begonnene Renovierungsarbeiten wurden nicht abgeschlossen. Die Fassade ist verputzt, Fenster sind aus Kunststoff, die Dacheindeckung besteht überwiegend aus Faserzementplatten.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Hauptgebäude leerstehend, die Scheune ungenutzt beziehungsweise wirtschaftlich überaltert und das Nebengebäude zu Wohnzwecken eigengenutzt.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 21.10.2026, 15:55 Uhr.