ZWANGSVERSTEIGERUNGSANWALT.DE

Zurück zur Liste

Versteigerungstermin

1 K 34/25

Amtsgericht Kusel

1

Termin

Datum
14.01.202711:00 Uhr
Verkehrswert
600 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Kusel, Trierer Straße 71, 66869 Kusel, Sitzungssaal 2

Donnerstag, 14. Januar 2027, 11:00 Uhr

Objekt

Typ
Zweifamilienhaus
Lage
Hoppstädter Weg 7, 67746 Merzweiler
Beschreibung
Lfd.Nr. 1 unbebaute Fläche, genutzt als Verkehrsfläche. Lfd.Nr. 2 Grundstück, bebaut mit einem zweigeschossigen Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle); Baujahr: ca. 1960, Erweiterung; 1973; baulicher Zustand unbefriedigend; offensichtlicher Unterhaltsstau, Schäden, allgemeiner Renovierungsbedarf; lediglich Außenbesichtigung durch Gutachter; Photovoltaikanlage wird nicht mitversteigert. Lfd.Nr. 3 Grundstück, bebaut mit einem zweigeschossigen Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle); Baujahr: ca. 1960, Erweiterung; 1973; baulicher Zustand unbefriedigend; offensichtlicher Unterhaltsstau, Schäden, allgemeiner Renovierungsbedarf; lediglich Außenbesichtigung durch Gutachter; Photovoltaikanlage wird nicht mitversteigert.
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle) auf den Flurstücken Nr. 50 und Nr. 51/6. Des Weiteren gelangt ein 1/2 Anteil an einer Verkehrsfläche zur Versteigerung.

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag ausschließlich von außen und nur eingeschränkt besichtigt. Das Objekt konnte innen nicht betreten werden; die Bewertung beruht daher ergänzend auf Bauunterlagen, Grundrissen, behördlichen Auskünften und sonstigen vorliegenden Unterlagen.

Gebäude

Das Wohnhaus ist Teil einer ehemaligen Hofstelle und wurde laut Gutachten etwa um 1960 errichtet; eine Bauakte nennt 1961 mit Erweiterung 1973. Es handelt sich um ein zweigeschossiges, freistehend wirkendes Massivgebäude mit Satteldach. Die Außenansicht ist überwiegend verputzt und gestrichen. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt. Die geschätzte Wohnfläche beträgt rund 152 m². Die Brutto-Grundfläche des Wohnhauses wurde mit ca. 325,70 m² angesetzt.

Die Raumaufteilung wurde aus den vorliegenden Grundrissen abgeleitet; eine Innenbesichtigung war nicht möglich. Der Grundriss wird als zweckmäßig, individuell und für das Baujahr typisch beschrieben. Aussagen zu einzelnen Räumen, Decken, Treppen, Innenwänden und Sanitärräumen konnten nur eingeschränkt getroffen werden. Belichtung und Besonnung wurden als gut bis ausreichend eingeschätzt. Ob das Dachgeschoss ausgebaut oder ausbaufähig ist, blieb ungeklärt.

Konstruktiv handelt es sich um einen Massivbau mit Streifenfundamenten aus Beton und Mauerwerkswänden. Das Wohnhaus befindet sich in einem unbefriedigenden baulichen Zustand. Es besteht ein offensichtlicher Unterhaltungsstau mit Schäden sowie allgemeinem Renovierungsbedarf. Augenscheinlich stehen zumindest Teilbereiche leer; zugleich wurde die Hofstelle telefonisch als an eine Wohngemeinschaft mit drei Mietern vermietet angegeben. Die Wertermittlung berücksichtigt einen pauschalen Abschlag für Unterhaltungsstau, Schäden und das Risiko aus der fehlenden Innenbesichtigung.

weitere Gebäude

Zur Hofstelle gehört eine Scheune bzw. ein Stall, ebenfalls mit einem angenommenen Baujahr um 1960; die Bauakte verweist auch hier auf 1961 mit Erweiterung 1973. Das Gebäude ist überwiegend in Massivbauweise errichtet, mit Fundamenten aus Beton und Bruchstein sowie Mauerwerksaußenwänden. Die Brutto-Grundfläche wurde mit ca. 357,00 m² angesetzt.

Die Scheune ist funktional der ehemaligen Hofstelle zugeordnet und wurde in der Ertragswertermittlung auch für Stellplatz- und Lagernutzung berücksichtigt. Der bauliche Zustand ist zusammen mit dem Wohnhaus als unbefriedigend beurteilt; auch hier bestehen Unterhaltungsstau, Schäden und Renovierungsbedarf.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war die ehemalige Hofstelle nach telefonischer Auskunft vermietet und wurde als Wohngemeinschaft mit drei Mietern genutzt; zugleich wirkte das Objekt augenscheinlich zumindest teilweise leerstehend. Das Flurstück 49 war als unbebaute Verkehrsfläche genutzt.

Anhänge (2)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 06.10.2026, 15:56 Uhr.