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Versteigerungstermin

36 K 111/24

Amtsgericht Bad Kreuznach

1

Termin

Datum
21.10.202613:30 Uhr
Verkehrswert
85.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Bad Kreuznach, John-F.-Kennedy-Str. 17, Saal 2

Mittwoch, 21. Oktober 2026, 13:30 Uhr

Objekt

Typ
Doppelhaushälfte
Lage
Hauptstraße 60, 62, 55592 Rehborn
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Rehborn Gemarkung
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück bebaut mit zwei Wohnhäusern, aufgeteilt in Haus Nr. 60 (altes Bauernhaus) und Haus Nr. 62 (ehemalige Scheune/Stall).

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung: Sattel-/Giebeldach, Tonziegeldeckung, Dachrinnen/Fallrohre PVC

  • Heizung & Warmwasser: alte elektrische Nachtspeicherheizung, Warmwasser über Durchlauferhitzer/Boiler (Haus 60); Zentralheizung mit Flachheizkörpern (vermutlich unvollständig!), aktuell Einzelofenbetrieb (Haus 62)

  • Elektroinstallation: Durchschnittliche Ausstattung, Zählerschrank, Kippsicherungen, Fi-Schutzschalter (Haus 60); Ausstattung Haus 62 nicht explizit bekannt

  • Böden: PVC, Fliesen, Kleinparkett (Haus 60); schwimmender Estrich (Haus 62)

  • Fenster: Kunststoff mit Isolierverglasung, Rollläden vorhanden (Haus 60 und 62)

  • Sanitärausstattung: Modernisiertes Bad mit Dusche, WC, Waschbecken (Haus 60); Ausstattung Haus 62 nicht detailliert bekannt

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde im Rahmen der Ortsbesichtigung am 14.05.2025 begutachtet. Das Wohnhaus Nr. 60 konnte innen und außen besichtigt werden. Für das Wohnhaus Nr. 62 war keine Innenbesichtigung möglich; hier erfolgte die Bewertung nur anhand der Außenbesichtigung und auf Basis von Unterlagen und Auskünften. Angaben zum Innenzustand von Haus 62 wurden teilweise unterstellt.

Gebäude

Wohnhaus 60 (altes Bauernhaus)

Das Gebäude wurde laut Vorbesitzerangabe 1792 errichtet und ca. 1980 modernisiert. Es ist zweigeschossig, teilunterkellert mit Gewölbekeller, das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Die Bauweise ist massiv auf Streifenfundamenten, das Mauerwerk besteht aus Sandstein, die Kellerwände aus Bruchstein. Die Geschossdecken sind Holzbalkendecken. Die Treppen bestehen innen aus einer Holzkonstruktion, außen aus Beton mit Fliesen. Die Fassade ist zur Straße und zum Hof vorgehängt (Metall- bzw. Holzpaneele). Die Haustür ist aus Holz mit Lichtausschnitt.

Die Raumaufteilung umfasst im Keller einen Kellerraum, im EG Wohnzimmer, Küche, Waschküche mit Abstellraum, im OG drei Zimmer und ein Bad sowie Lagerräume im DG. Bad und Sanitärräume wurden renoviert. Die Belichtung wird als zufriedenstellend bis ausreichend bewertet. Der Unterhaltungsstand ist alterstypisch, Renovierungsbedarf ist vorhanden, aber keine gravierenden Bauschäden erkenntlich. Ein Denkmalschutz besteht für das spätbarocke Oberlichtportal der Haustür.

Wohnhaus 62 (ehemalige Scheune/Stall)

Dieses Gebäude wurde um 1900 errichtet (geschätzt, Baualtersstufe 1890–1920) und ab den 1950er Jahren von der Scheune zum Wohnhaus umgebaut. Die Modernisierungen ab 2023 gelten als nicht fertiggestellt. Das Gebäude ist zweigeschossig, Dachgeschoss nicht ausgebaut, Keller nicht bekannt, mit Garage im Haus, massiv gebaut (Mauerwerk/Beton), Holzdach mit Tonziegeldeckung, verputzte und gestrichene Außenwände. Die Raumaufteilung ist nicht im Detail bekannt. Eine Modernisierung im Innenbereich ist teilweise erfolgt. Der Abschluss der Arbeiten – insbesondere Heizung – ist nach Angaben unvollständig. Die Belichtung ist zufriedenstellend bis ausreichend.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus Nr. 60 komplett vermietet, beim Wohnhaus Nr. 62 war das EG vermietet, das OG vermutlich leerstehend.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 20.08.2026, 13:56 Uhr.