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Versteigerungstermin

13 K 28/25

Amtsgericht Westerburg

123

Termin

Datum
03.11.202609:30 Uhr
Verkehrswert
20.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Westerburg, Saal 127

Dienstag, 03. November 2026, 09:30 Uhr

Objekt

Typ
gemischt genutztes Gebäude
Lage
Forststraße 6, 56271 Mündersbach
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Mündersbach Gemarkung
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus um 1900 und massivem Anbau von 1966.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung: Satteldach, Holzdach ohne Dachaufbauten, eingedeckt mit Faserzementwellplatten; eine mögliche Asbestbelastung war nicht bekannt. Dachrinnen und Regenfallrohre aus Zinkblech.

  • Heizung & Warmwasser: teilweise elektrische Heizstrahler; keine zentrale Brennstofflagerung angegeben.

  • Elektroinstallation: einfache Ausstattung.

  • Fenster: keine gesicherten Angaben im Gutachten.

  • Sanitärausstattung: im Anbau ist ein Sanitärraum vorhanden; im Wohnhaus ist ein ehemaliges Bad ausgewiesen.

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 22.09.2025 örtlich besichtigt; Grundlage waren außerdem Unterlagen, Bauakten, Flächenberechnungen und ein ergänzendes Fachgutachten zum Schadensbild. Das Objekt umfasste das Wohnhaus mit späterem Anbau, Kellerbereiche, Außenanlagen sowie die erkennbaren Haustechnik- und Schadensbereiche.

Gebäude

Das freistehende, gemischt genutzte Hauptobjekt besteht aus einem ursprünglichen Wohnhaus aus etwa 1900 sowie einem massiven Anbau aus etwa 1966. Das Gebäude ist insgesamt zwei Vollgeschosse hoch und umfasst Keller-, Erd-, Ober- und Dachgeschoss. Das ursprüngliche Wohnhaus ist voll unterkellert, der spätere Anbau nur teilunterkellert. Die Bauweise ist massiv; bei den Obergeschossen sind Holzbalkendecken vorhanden, im Keller- und Erdgeschoss teils massive, teils Holzbalkendecken. Die Dachform ist ein Satteldach.

Die Wohnflächen des ursprünglichen Wohnhauses betragen rund 109 m². Im Erdgeschoss liegen Flur, Wohnen, Schlafen, Küche und ein ehemaliges Bad mit zusammen ca. 57,19 m². Im Obergeschoss befinden sich Flur, Wohnen, Schlafen und Küche mit zusammen ca. 51,76 m². Die Grundrissgestaltung wird als zweckmäßig beschrieben, Belichtung und Besonnung als normal.

Der Anbau wurde ursprünglich für gewerbliche Zwecke errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich Lagerflächen von rund 91 m². Im Obergeschoss sind Büro, Sanitär, Flur sowie wohnähnlich genutzte Räume mit Schlafen, Wohnen, Küche und Balkon vorhanden; diese Fläche beträgt rund 94 m². Hinzu kommen im Kellergeschoss des Anbaus rund 26 m² Nutzfläche. Für die Wertermittlung wurde eine Folgenutzung als Wohnhaus mit Garage unterstellt; dabei sollen die bisherigen Lagerflächen im Erdgeschoss des Anbaus funktional als Garage mit Werkstatt oder Kellerersatzräumen dienen, die Dachgeschosse zu Wohnzwecken ausgebaut und ein südlicher, bereits teilweise abgebrochener Anbau beseitigt werden.

Der bauliche Zustand ist schlecht bis sehr schlecht. Das Gebäude war bei der Besichtigung überwiegend entkernt, mit erheblichem Unterhaltungsstau und umfassendem Modernisierungsbedarf. Besonders wertrelevant sind massive Schäden im Kellergeschoss des Haupthauses durch Schimmelpilze und Echten Hausschwamm. Nach dem Gutachten ist ein vollständiger Austausch der betroffenen Holzbalkendecken über dem Kellergeschoss zwingend erforderlich; als nachhaltige Sanierungsvariante wird eine Wiederherstellung in Massivbauweise genannt. Zudem ist der Balkon einsturzgefährdet. Modernisierungen sind nicht bekannt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt gemischt genutzt; Mieter waren nicht vorhanden. Unter der Anschrift war ein Gewerbebetrieb gemeldet, die vorgefundene Nutzung betraf den Handel mit gebrauchten Baumaschinen.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 12.08.2026, 11:21 Uhr.