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Versteigerungstermin

1 K 16/25

Amtsgericht Rockenhausen

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Termin

Datum
14.10.202610:30 Uhr
Verkehrswert
91.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Sitzungssaal 1, Amtsgericht Rockenhausen, Kreuznacher Straße 37, 67806 Rockenhausen

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 10:30 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus
Lage
Burgstraße 5, 67822 Mannweiler
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Mannweiler Gemarkung Flur, Flurstück Wirtschaftsart u. Lage m² Blatt Mannweiler 1039 Gebäude- und Freifläche Burgstraße 5 106 265 BV 3   |   Objektbeschreibung: Einfamilienhaus, zweigeschossig, unterkellert, Satteldach, Baujahr 1960 Keine Innenbesichtigung Verkehrswert: 91.000,00 €       Der Zuschlag wurde in einem früheren Versteigerungstermin aus den Gründen des § 85a ZVG versagt mit der Folge, dass die Wertgrenzen weggefallen sind.   Die erste Beschlagnahme des Grundstücks erfolgte am 02.04.2025   Aufforderung:   Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.   Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.   Hinweis:   Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben.
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus (Doppelhaushälfte)

Ausstattung
  • Dachform: Satteldach, Dachkonstruktion aus Holz, Dachdeckung mit Dachziegeln

  • Heizung: Elektrische Einzelöfen (Holzöfen vorhanden)

  • Warmwasser: nicht explizit beschrieben (mutmaßlich dezentrale Versorgung)

  • Elektroinstallation: teils baujahrestypisch, teilweise nachgerüstet, Sicherungs- und Zählerkasten vorhanden

  • Böden: Laminat und Fliesen

  • Fenster: Kunststoff und Holz mit Isolierverglasung, Rolläden teilweise vorhanden

  • Sanitärausstattung: Ausreichend vorhanden, Bad mit Dusche und Wanne, Gäste-WC, raumhoch gefliest

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde am 21.08.2025 im Rahmen einer Innen- und Außenbesichtigung in Augenschein genommen. Nicht zugängliche Bereiche wurden unter Annahme von Mangelfreiheit wie die übrigen Teile bewertet.

Gebäude

Das Objekt ist eine Doppelhaushälfte, die etwa im Jahr 1960 errichtet wurde (das genaue Baujahr ist unbekannt, vor 1960 geschätzt). Das Gebäude ist zweigeschossig, voll unterkellert, mit einem ausgebauten Dachgeschoss versehen. Die bebaute Fläche beträgt 106 m², die Brutto-Grundfläche wird mit 210 m² angegeben, die Wohnfläche beträgt laut Gutachten ca. 127 m².

  • Im Erdgeschoss befinden sich Flur, Abstellkammer, Wohnzimmer, Küche und WC.

  • Das Obergeschoss beherbergt zwei Zimmer, Flur, ein Bad sowie einen Waschraum.

  • Im Dachgeschoss sind ein Flur und zwei weitere Zimmer untergebracht.

Die Grundrissgestaltung ist zweckmäßig und bauzeittypisch. Die Belichtung und Besonnung wird als gut bis ausreichend beurteilt.

Die Konstruktion ist massiv, mit Mauerwerks-Außenwänden, Massiv- oder Holzbalkendecken. Eine grundlegende Modernisierung fand 2017 in Teilbereichen statt, unter anderem an den Fenstern und dem Innenausbau. Die Fassade ist verputzt und gestrichen. Das Gebäude zeigt einen normalen bis befriedigenden Bauzustand, ist aber insgesamt ungepflegt mit erkennbaren Baumängeln und Unterhaltungsstau sowie Renovierungsbedarf. Explizit wurde Feuchtigkeit und vermutlich punktueller Schimmel in einem Zimmer sowie ein mutmaßlich undichtes Dachfenster festgestellt.

Außenanlagen sind in einfacher Form vorhanden (Hausanschlussanlagen, befestigte Wege), ein Garten ist nicht angelegt.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Gebäude vermietet. Das Mietverhältnis wurde jedoch bereits gekündigt und die Räumung durch die Mieterin ist terminiert bzw. erfolgte zeitnah.

Grundbuch

Amtsgericht
Mannweiler
Blatt
265