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Versteigerungstermin

7 K 11/24

Amtsgericht Daun

1234

Termin

Datum
08.09.202611:00 Uhr
Verkehrswert
1.800 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Daun, Saal 110

Dienstag, 08. September 2026, 11:00 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus, unbebautes Grundstück, Scheune, sanierungsbedürftig
Lage
Hauptstraße 14, 54552 Dreis-Brück
Brück
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Brück lfd.Nr.
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus mit Nebengebäude (Scheune mit Stallungen) auf dem Flurstück 16/3 sowie ein unbebautes Grundstück als baureifes Land.

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 12.12.2024 ausschließlich von außen besichtigt; ein Zutritt zu den Gebäuden war nicht möglich. Das Objekt wurde daher hinsichtlich Innenausbau, Raumaufteilung und technischer Anlagen teilweise auf Grundlage von Unterlagen, Augenschein und typisierten Annahmen bewertet.

Gebäude

Das Hauptobjekt ist ein Wohnhaus einer ehemaligen Hofstelle auf dem Flurstück 16/3 mit 197 m² Grundstücksfläche. Das Baujahr ist unbekannt, vermutlich entstand das Gebäude um 1930. Es handelt sich um ein Wohnhaus in Massivbauweise, vermutlich teilunterkellert, mit zwei oberirdisch nutzbaren Ebenen und Satteldach. Das Anwesen weist eine dreiseitige Grenzbebauung auf; Freiflächen auf dem bebauten Grundstück sind praktisch nicht vorhanden.

Die Belichtung und Besonnung wurden als mäßig beurteilt. Der bauliche Zustand ist deutlich unterdurchschnittlich: Das Gebäude macht von außen einen desolaten, vernachlässigten Eindruck und weist einen erheblichen Renovierungs- und Modernisierungsrückstau auf. Sichtbar sind Risse und Schimmelbildung an den Außenwänden. Besonders gravierend ist die vom Dachstuhl bis zum Sockel durchgehende starke Rissbildung im Giebelmauerwerk, weshalb im Gutachten vertiefende Untersuchungen zur Ursache und eine statische Prüfung der Standsicherheit empfohlen werden.

Weitere Gebäude

Als wertrelevantes Nebengebäude ist auf dem bebauten Grundstück eine Scheune mit Stallungen vorhanden, ein ehemaliges Ökonomiegebäude in Massivbauweise mit Baujahr ca. 1958. Das Gebäude verfügt über ein Satteldach und wurde ursprünglich mit Stallungen und Tenne im Erdgeschoss sowie Lagerfläche im Dachgeschoss genutzt; die innere Aufteilung konnte jedoch nur typisierend angenommen werden.

Auch dieses Gebäude macht einen vernachlässigten Eindruck und entspricht nicht mehr heutigen Anforderungen. Sichtbar sind Rissbildungen im Mauerwerk, Schäden am Außenputz, erforderliche Beiputzarbeiten im Fensterbereich sowie eine erneuerungsbedürftige Dacheindeckung. Das Nebengebäude wird im Gutachten nur nachrangig bewertet und typischerweise als Abstellgebäude eingeordnet.

Grundstück

Zum Versteigerungsumfang gehört außerdem das selbstständig veräußerbare Flurstück 16/2 mit 130 m², genutzt als Wiese. Das Grundstück ist unregelmäßig geschnitten, als Eckgrundstück ausgebildet und steigt entlang der Straße in nordöstlicher Richtung an. Es ist als baureifes Land in gemischter Baufläche eingeordnet, jedoch derzeit unbebaut.

Die Straßenfront beträgt ca. 26 m; die Fläche ist nach den Feststellungen mit altem Maschendrahtzaun, kleiner straßenseitiger Gartenmauer und Wiese versehen. Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüsse bestehen hier noch nicht; Erschließungsmaßnahmen für Wasser und Kanal sind im Rahmen des Straßenbaus geplant, die daraus entstehenden Kosten waren zum Bewertungsstichtag noch nicht bezifferbar.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus augenscheinlich unbewohnt; zur tatsächlichen Nutzung des Gebäudeinneren und des Nebengebäudes lagen wegen der ausschließlichen Außenbesichtigung keine gesicherten Angaben vor. Das separate Flurstück war als Wiese genutzt.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 21.07.2026, 07:37 Uhr.