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Versteigerungstermin

2 K 14/24

Amtsgericht Mayen

123

Termin

Datum
21.10.202614:00 Uhr
Verkehrswert
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Mayen, Saal 220

Mittwoch, 21. Oktober 2026, 14:00 Uhr

Objekt

Typ
Wohn-/Geschäftshaus
Lage
Hauptstraße 22, 56727 Mayen
Sankt Johann
Beschreibung
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Laut Gutachten ist das Grundstück mit einem Wohnhaus mit Anbau und Schuppen bebaut/eigengenutzt (Baujahr nicht bekannt, vermutlich um 1920; Anbau um 1975).   Der Versteigerungsvermerk ist am 06.06.2024 in das Grundbuch eingetragen worden.   Aufforderung:   Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.   Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.   Hinweis:   Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben.
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus mit Anbau und Schuppen.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung: überwiegend Satteldach, teilweise Pultdach; Holzdach ohne Dachaufbauten; Eindeckung überwiegend Naturschiefer, teilweise Dachpappe; Dachrinnen und Regenfallrohre aus Zinkblech; Dach ohne Wärmedämmung

  • Heizung und Warmwasser: elektrische Einzelofenheizung; Warmwasserversorgung über Durchlauferhitzer

  • Elektroinstallation: einfache Ausstattung, technisch überaltert; Stromanschluss über Dachständer

  • Fenster: Kunststofffenster mit Isolierverglasung; Dachflächenfenster aus Holz; teilweise Kunststoffrollläden

  • Sanitär: zwei Bäder, jeweils mit Wanne, Waschbecken und WC; einfache, veraltete Ausstattung; weiße Sanitärobjekte

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 13.01.2025 von außen und am 11.03.2025 auch innen besichtigt. Die Bewertung stützt sich auf die Ortsbesichtigungen sowie ergänzend auf vorliegende Unterlagen; verdeckte Bauteile und die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurden nicht geprüft.

Gebäude

Das freistehende Wohnhaus in massiver Bauweise wurde vermutlich um 1920 errichtet und um einen massiven Anbau aus etwa 1975 erweitert. Es ist teilunterkellert und umfasst Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss sowie ein vollständig zu Wohnzwecken ausgebautes Dachgeschoss; es handelt sich um ein Gebäude mit zwei Vollgeschossen. Die Brutto-Grundfläche beträgt rund 430 m², die Wohnfläche rund 183 m².

Die Raumaufteilung ist individuell und teilweise unwirtschaftlich. Im Erdgeschoss befinden sich Flur mit Treppenhaus, Diele, Bad, eine offene Küche sowie ein weiterer Raum. Das Obergeschoss umfasst Flure, zwei Durchgangsräume, Küche, Abstellraum, mehrere weitere Räume, Bad und Wintergarten; ein Raum ist nur über vier Stufen erreichbar. Im Dachgeschoss liegen Flur und ein Raum ohne Fenster. Die Grundrissgestaltung wird als individuell, teils zweckmäßig, insgesamt aber durch teilweise mangelnde Raumhöhen beeinträchtigt. Belichtung und Besonnung sind als ausreichend bis normal beschrieben.

Der bauliche Zustand ist mäßig bis vernachlässigt, mit erheblichem Unterhaltungsstau. Festgestellt wurden Feuchtigkeitsschäden, Rissbildungen, erneuerungsbedürftige Fenster und Hauseingangstür, veraltete Haustechnik, modernisierungsbedürftiger Innenausbau einschließlich Sanitär, erneuerungsbedürftige Dacheindeckung und überarbeitungsbedürftige Fassade. Zudem ist der Einbau einer zeitgemäßen Heiztechnik erforderlich.

weitere Gebäude

Zum Objekt gehört ein Schuppen in massiver Bauweise. Weitere wertrelevante Angaben zu Größe, Baujahr oder Ausbau liegen nicht vor; der Schuppen wurde im Gutachten als Nebengebäude berücksichtigt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.

Anhänge (5)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 17.07.2026, 09:31 Uhr.