Termin
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes, teilunterkellertes Einfamilienhaus mit Scheune.
Dachform/Dachdeckung: Wohnhaus mit Satteldach und Dachziegeln; Scheune mit Sattel- oder Giebeldach und Dachziegeln
Heizung & Warmwasser: keine Zentralheizung; Beheizung über Einzelöfen mit Holz
Elektroinstallation: baujahresgemäße und nachgerüstete Ausstattung, technisch überaltert
Fenster: Fenster mit Isolierverglasung
Sanitär: einfache Wasser- und Abwasserinstallation; im Erdgeschoss WC/Bad, im Obergeschoss ein unfertiges Bad
Böden: Laminat und Fliesen
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 12.05.2026 innen und außen weitgehend besichtigt. Nicht zugänglich waren Keller, Dach und Scheune; insoweit basiert die Bewertung teilweise auf Unterlagen, Grundrissen und sachverständigen Annahmen.
Gebäude
Das Hauptobjekt ist ein freistehendes, zweigeschossiges Einfamilienhaus in Massivbauweise mit teilweiser Unterkellerung und Satteldach. Das Baujahr wird mit etwa 1960 angegeben, eine beantragte Wohnhauserweiterung wurde nicht ausgeführt. Die Fassade ist insgesamt verblendet. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Ein Energieausweis lag nicht vor; die Energieeffizienz wurde sachverständig in Klasse H eingeordnet.
Die Raumaufteilung umfasst im Erdgeschoss WC/Bad, Wohnzimmer, Küche, Flur und ein Zimmer. Im Obergeschoss befinden sich Zimmer, Flur sowie ein unfertiges Bad. Das Dachgeschoss wurde nicht besichtigt. Die Wohnfläche wurde anhand vorliegender Unterlagen und Grundrisse ohne Aufmaß mit rund 81 m² ermittelt. Der Grundriss ist zweckmäßig und baujahrstypisch.
Konstruktiv wurden Betonfundamente, vermutlich gemauerte Außenwände, Innenwände teils in Mauerwerk und teils als Holzrahmenkonstruktion sowie Massivdecken oder Holzbalkendecken angenommen. Die Geschosstreppe besteht aus Holz mit einfachem Holzgeländer. Insgesamt sind Belichtung und Besonnung für ein innerörtliches Gebäude mit schmaler Straßenfront als durchschnittlich einzuschätzen.
Der bauliche Zustand ist unbefriedigend. Laut Gutachten besteht erheblicher Unterhaltungsstau; nahezu alle Gewerke sind veraltet, sanierungsbedürftig, teilweise schadhaft oder zurückzubauen. Das Gebäude befindet sich im Spannungsfeld zwischen umfassender Modernisierung und Kernsanierung. Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Einfamilienhaus vermietet.
weitere Gebäude
Zum Objekt gehört eine Scheune, ebenfalls mit einem geschätzten Baujahr um 1960. Sie ist massiv errichtet, außen teils verputzt und gestrichen, teils in sichtbarem Mauerwerk ausgeführt. Im Erdgeschoss sind Scheunen- und Stallflächen vorhanden. Das Dach ist als Sattel- oder Giebeldach mit Holzkonstruktion und Ziegeldeckung beschrieben.
Die Scheune wurde nicht von innen besichtigt. Sie ist im Gutachten als eigenständiger wertrelevanter Gebäudeteil berücksichtigt, weist jedoch nur noch eine sehr kurze Restnutzungsdauer auf. Zum Wertermittlungs-Stichtag war sie mit dem Gesamtobjekt mitvermietet bzw. mitgenutzt.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermietet.


