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Versteigerungstermin

2 K 9/26

Amtsgericht Rockenhausen

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Termin

Datum
14.10.202609:00 Uhr
Verkehrswert
61.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Sitzungssaal 1, Amtsgericht Rockenhausen, Kreuznacher Straße 37, 67806 Rockenhausen

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 09:00 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus
Lage
Friedhofstraße 1, 67722 Winnweiler
Hochstein
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Hochstein Gemarkung Flur, Flurstück Wirtschaftsart u. Lage m² Blatt BV 1    Hochstein 25 Hof-und Gebäudefläche Friedhofstraße 1 164 398    |   Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Gem. Gutachten handelt es sich um ein mit einem zweigeschossigen, freistehenden, teilunterkellerten Einfamilienhaus und Scheune bebautes Grundstück, wobei sich der überwiegende Teil der Gebäudesubstanz im Spannungsfeld zwischen umfassender Modernisierung und Kernsanierung befindet. Wohnfläche ca. 81 m². Verkehrswert: 61.000,00 €     Der Versteigerungsvermerk ist am 23.02.2026 in das Grundbuch eingetragen worden.   Beschlagnahme: 21.02.2026 (ZU)   Nähere Informationen unter www.versteigerungspool.de ca. 4 Wochen vor dem Versteigerungstermin.   Aufforderung:   Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.   Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.   Hinweis:   Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben.
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes, teilunterkellertes Einfamilienhaus mit Scheune.

Ausstattung
  • Dachform/Dachdeckung: Wohnhaus mit Satteldach und Dachziegeln; Scheune mit Sattel- oder Giebeldach und Dachziegeln

  • Heizung & Warmwasser: keine Zentralheizung; Beheizung über Einzelöfen mit Holz

  • Elektroinstallation: baujahresgemäße und nachgerüstete Ausstattung, technisch überaltert

  • Fenster: Fenster mit Isolierverglasung

  • Sanitär: einfache Wasser- und Abwasserinstallation; im Erdgeschoss WC/Bad, im Obergeschoss ein unfertiges Bad

  • Böden: Laminat und Fliesen

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 12.05.2026 innen und außen weitgehend besichtigt. Nicht zugänglich waren Keller, Dach und Scheune; insoweit basiert die Bewertung teilweise auf Unterlagen, Grundrissen und sachverständigen Annahmen.

Gebäude

Das Hauptobjekt ist ein freistehendes, zweigeschossiges Einfamilienhaus in Massivbauweise mit teilweiser Unterkellerung und Satteldach. Das Baujahr wird mit etwa 1960 angegeben, eine beantragte Wohnhauserweiterung wurde nicht ausgeführt. Die Fassade ist insgesamt verblendet. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Ein Energieausweis lag nicht vor; die Energieeffizienz wurde sachverständig in Klasse H eingeordnet.

Die Raumaufteilung umfasst im Erdgeschoss WC/Bad, Wohnzimmer, Küche, Flur und ein Zimmer. Im Obergeschoss befinden sich Zimmer, Flur sowie ein unfertiges Bad. Das Dachgeschoss wurde nicht besichtigt. Die Wohnfläche wurde anhand vorliegender Unterlagen und Grundrisse ohne Aufmaß mit rund 81 m² ermittelt. Der Grundriss ist zweckmäßig und baujahrstypisch.

Konstruktiv wurden Betonfundamente, vermutlich gemauerte Außenwände, Innenwände teils in Mauerwerk und teils als Holzrahmenkonstruktion sowie Massivdecken oder Holzbalkendecken angenommen. Die Geschosstreppe besteht aus Holz mit einfachem Holzgeländer. Insgesamt sind Belichtung und Besonnung für ein innerörtliches Gebäude mit schmaler Straßenfront als durchschnittlich einzuschätzen.

Der bauliche Zustand ist unbefriedigend. Laut Gutachten besteht erheblicher Unterhaltungsstau; nahezu alle Gewerke sind veraltet, sanierungsbedürftig, teilweise schadhaft oder zurückzubauen. Das Gebäude befindet sich im Spannungsfeld zwischen umfassender Modernisierung und Kernsanierung. Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Einfamilienhaus vermietet.

weitere Gebäude

Zum Objekt gehört eine Scheune, ebenfalls mit einem geschätzten Baujahr um 1960. Sie ist massiv errichtet, außen teils verputzt und gestrichen, teils in sichtbarem Mauerwerk ausgeführt. Im Erdgeschoss sind Scheunen- und Stallflächen vorhanden. Das Dach ist als Sattel- oder Giebeldach mit Holzkonstruktion und Ziegeldeckung beschrieben.

Die Scheune wurde nicht von innen besichtigt. Sie ist im Gutachten als eigenständiger wertrelevanter Gebäudeteil berücksichtigt, weist jedoch nur noch eine sehr kurze Restnutzungsdauer auf. Zum Wertermittlungs-Stichtag war sie mit dem Gesamtobjekt mitvermietet bzw. mitgenutzt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermietet.