Termin
Freitag, 04. September 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um ein unbebautes Grundstück (Flurstück142/3) mit Einfriedung (Zaun) sowie um ein weiteres Grundstück mit einem freistehenden, zweigeschossigen, unterkellerten Einfamilienhaus mit Scheunenanbau und rückwärtigem Nebengebäudeanbau.
Dachform: Sattel-/Giebeldach, Holzkonstruktion, straßenseitig Welleternit (vermutlich asbesthaltig), hofseitig Tondachziegel
Heizung: Ölzentralheizung (BJ 2012), Ausführung und Funktionsfähigkeit unbekannt, Heizkörper vermutlich Standard-Stahlblech (Angaben nicht vorhanden)
Warmwasser: vermutlich zentral über Heizung
Fenster: Teilweise Holz mit Einfachverglasung, teilweise Kunststoff-Isolierverglasung, Fensterbänke außen aus Naturstein
Elektroinstallation: unbekannt
Böden, Wände, Decken: keine Angaben, lediglich überliefert, dass Umfang und Zustand unbekannt sind, Grundriss laut Plänen als zweckmäßig einzuschätzen
Sanitärausstattung: keine Angaben
Besichtigung
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag ausschließlich von außen besichtigt. Aufgrund des fehlenden Zutritts erfolgte die Bewertung des Innenzustandes auf Basis von Unterlagen und Bauzeichnungen; sämtliche nicht sichtbaren Details wurden anhand vorhandener Unterlagen sowie typischer Ausführung des Baujahres angenommen.
Gebäude
Das ca. 1910 errichtete, freistehende, zweigeschossige Einfamilienhaus ist voll unterkellert, verfügt über ein ausgebautes Dachgeschoss und wurde um eine angrenzende Scheune/Stall und ein rückwärtiges Nebengebäude erweitert. Die Wohnfläche beträgt ca. 130 m², die Bruttogrundfläche ca. 340,5 m².
Nutzungseinheiten, Raumaufteilung:
Kellergeschoss: 4 Kellerräume, Flur und Treppe zu Erdgeschoss
Erdgeschoss: 4 Zimmer, Küche, Flur und Treppe
Dachgeschoss: unbekannt
Die Außenwände bestehen vermutlich aus Bruchsteinmauerwerk ohne Wärmedämmung, die Fassade ist verputzt, weist aber Schäden, Risse und ausgelaugten Putz auf. Die Giebelfront ist mit Eternitplatten bekleidet (teilweise beschädigt). Das Dach ist ein beschränktes Sattel- oder Giebeldach; die straßenseitige Dacheindeckung besteht aus Welleternit (vermutlich asbesthaltig), rückseitig aus Tondachziegeln; die Dachdämmung ist unbekannt. Im Gebäude bestehen erhebliche Bauschäden und ein erheblicher Unterhaltungsstau, insbesondere durch Feuchtigkeitsschäden, Risse in der Fassade, sowie teilweise erneuerungsbedürftige Fenster und Haustür. Eine Modernisierung ist dokumentiert: 2012 wurde eine Ölzentralheizung eingebaut, ansonsten keine wesentlichen Modernisierungen.
Im Gebäudeinnern wurden Umbaumaßnahmen begonnen, jedoch nicht fertiggestellt. Das Gebäude befindet sich in schlechtem baulichen Zustand mit erheblichem Unterhaltungsstau und Renovierungsbedarf.
Im Nebengebäude (ehemalige Stallung) bestehen weitere Feuchteschäden; dieses wird teilweise als Garage genutzt. Ein rückwärtiger Anbau verfügt über ein Garagentor.
Grundstück
Das Bewertungsgrundstück umfasst die Flurstücke 142/3 (260 m², unbebaut, Erholungsfläche/Garten) und 142/6 (500 m², bebaut mit Wohnhaus, Stall/Scheune/Nebengebäude und Freifläche). Die Form ist bei Flurstück 142/6 rechteckig, überbreit (Straßenfront ca. 31,4 m, mittlere Tiefe 16 m), bei Flurstück 142/3 handelt es sich um ein Eckgrundstück (zur Windhof- und Blumenstraße, Fronten 12 m und 22,5 m). Die Topografie ist eben bis leicht abfallend. Das Grundstück ist eingezäunt, das Gartenland ist ungepflegt.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das gesamte Objekt leerstehend und wurde nicht genutzt.
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 16.07.2026, 09:21 Uhr.






