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Versteigerungstermin

260 K 38/23

Amtsgericht Mainz

1234

Termin

Datum
06.10.202614:00 Uhr
Verkehrswert
245.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz, Sitzungssaal 16

Dienstag, 06. Oktober 2026, 14:00 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus, Einfamilienhaus
Lage
Weingartenstraße 2, Frauenbrunnengasse 24, 67587 Wintersheim
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Wintersheim lfd.Nr.
Zusammenfassung

Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus mit Garage sowie einem kleinen freistehenden Wohnhaus mit Lagergebäude, Pkw-Stellplätzen und Freischwimmbecken.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung kleines Wohnhaus: leicht geneigtes Satteldach mit Betondachziegeln als Ziegelpfanne; Dachrinne und Fallrohr aus Zink

  • Dachform und Dachdeckung Einfamilienwohnhaus: Satteldach mit Biberschwanzdeckung; Garage mit Pultdach und Biberschwanzdeckung

  • Heizung und Warmwasser kleines Wohnhaus: gasbefeuerte Warmwasserzentralheizung als Fußbodenheizung; Gastherme und Warmwasserspeicher im Dachraum; zusätzlicher Gussofen mit Glastür für Holzverbrennung im Wohnzimmer

  • Sonstige Technik kleines Wohnhaus: Wandklimagerät im Schlafzimmer mit Außengerät

  • Sonstige Technik Einfamilienwohnhaus: vier Außenklimageräte, davon drei an der östlichen und eines an der westlichen Giebelfassade, mit sichtbaren Kabelkanälen

  • Elektroinstallation kleines Wohnhaus: normale Wohnungsinstallation

  • Fenster kleines Wohnhaus: Kunststofffenster mit Isolierglas, Kunststoffrollläden, elektrisch betrieben

  • Fenster Einfamilienwohnhaus: Kunststofffenster mit Isolierglas und dazwischenliegenden Sprossen, teilweise Rollläden

  • Sanitärausstattung kleines Wohnhaus: Bad mit WC, Waschbecken mit Unterbau, ebenerdig gefliester Dusche mit Glastrennwand; gute Ausstattung und Qualität

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde in einem Fall vollständig vor Ort besichtigt und vermessen, einschließlich der Wohnräume des kleinen Wohnhauses. Das zweite Objekt konnte nur von außen besichtigt werden; dessen Bewertung beruht deshalb ergänzend auf Unterlagen, Außenschätzung und dem äußeren Eindruck.

Einfamilienhaus

Das vorrangig werthaltige Einfamilienwohnhaus ist ein freistehendes, vermutlich Anfang der 2000er Jahre errichtetes 1 1/2- bis 2-geschossiges Wohngebäude in Massivbauweise mit geschätzt ca. 302 m² Bruttogrundfläche bei unterstelltem Keller sowie ca. 137 m² Wohnfläche in Erd- und Dachgeschoss. Das Dach ist als Satteldach ausgebildet; eingedeckt ist es mit Biberschwanzdeckung. Die Fassade ist verputzt, jedoch mit teilweise unregelmäßiger Ausführung. Erkennbar sind Kunststofffenster mit Isolierverglasung und teilweise Rollläden.

Der bauliche Zustand vermittelt von außen einen im Wesentlichen befriedigenden Gesamteindruck. Gleichwohl bestehen Instandhaltungsrückstände und Unregelmäßigkeiten, darunter partielle Rissbildungen im Bereich der Kellerlichtschächte, unfertige obere Abschlüsse einzelner Lichtschächte, Schadstellen an einer Hausecke, Feuchteschäden an Mauersockelbereichen sowie anstrichbedürftige Holzteile im Außenbereich. Zusätzlich war wegen der nur möglichen Außenbesichtigung ein Sicherheitsabschlag erforderlich. Das Gebäude wird als Eigennutzungsobjekt eingeordnet.

kleines Wohnhaus

Das kleine freistehende Wohnhaus auf dem zweiten Grundstück wurde gemäß Baugenehmigung vom 18.06.2014 etwa 2014/2015 errichtet. Es ist eingeschossig, nicht unterkellert und verfügt über ca. 66,72 m² Wohnfläche im Erdgeschoss. Hinzu kommt ein niedriger, nicht ausbaufähiger Dachraum unter einem leicht geneigten Satteldach mit nur ca. 1,70 m lichter Firsthöhe. Die Raumaufteilung umfasst Diele mit Garderobe, Wohnraum mit Küche, ein Schlafzimmer, Bad, Abstellraum mit Technikanschlüssen sowie Terrasse. Der Grundriss ist zweckmäßig, Belichtung und Besonnung wurden als gut beurteilt; die Ausrichtung erfolgt überwiegend zum Garten- und Hofbereich.

Das kleine Wohnhaus ist in Massivbauweise errichtet, mit Stahlbetonbodenplatte und Holzbalkendecke über dem Erdgeschoss. Der Innenzustand wurde im Wesentlichen als gut beschrieben, bei gutem Ausstattungsstandard. Wertmindernd wirken jedoch die geringe Wohnfläche mit nur einem Schlafzimmer, die fehlende Endbeschichtung der Fassade, teils unsaubere Gipskartonfugen, anstrichbedürftige Sparrenbereiche sowie noch ausstehende Fertigstellungsarbeiten im Außeneingangsbereich und am Vorgarten. Das Gebäude war zum Stichtag unentgeltlich genutzt; eine Miete war nicht vereinbart.

weitere Gebäude

Zum kleinen Wohnhaus gehört ein einfaches kleines Lagergebäude auf der Grundstücksgrenze in Massivbauweise. Es dient der Holzlagerung, besitzt ein leicht geneigtes Pultdach mit Biberschwanzdeckung, Betonboden sowie zwei Kunststofftüren mit Glasausschnitt. Der Zustand ist einfach bis durchschnittlich, jedoch mit deutlichen Schäden: mangelnder Dachüberstand, erhebliche Feuchteschäden und Moosbildung in der vorderen Außenecke zum Wohnhaus, weitere erhebliche Feuchteschäden an der hinteren Außenwand und partiell im Dachbereich sowie fehlender Oberputz.

Zum Einfamilienwohnhaus gehört eine Garage auf der Grundstücksgrenze in Massivbauweise mit Pultdach und Biberschwanzdeckung sowie Leichtmetall-Sektionaltor mit integrierter Tür. Der bauliche Zustand wurde von außen als normal mit altersüblichen Abnutzungen beschrieben; genannt werden unter anderem teilweise Wandrisse. Wegen fehlender Innenbesichtigung wurde auch hier ein Sicherheitsabschlag berücksichtigt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das kleine Wohnhaus unentgeltlich durch einen Angehörigen genutzt; eine Miete war nicht vereinbart. Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Einfamilienwohnhaus nach äußerem Eindruck vermutlich nicht bewohnt.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 23.06.2026, 11:45 Uhr.