Termin
Mittwoch, 23. September 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine wirtschaftliche Einheit, bestehend aus dem Gaststättengebäude, einem vermutlich mehrfamilientauglichen Wohngebäude sowie zwei unbebauten Grundstücken.
Besichtigung
Das Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt, eine Innenbesichtigung war nicht möglich. Die Bewertung basiert daher im Wesentlichen auf Bauplänen, der Liegenschaftskarte sowie der Inaugenscheinnahme der Außenansichten; Grundrissdaten für das Wohngebäude wurden überschlägig anhand der Bruttogrundflächen berechnet.
Gebäude: Gaststättengebäude
Das freistehende Gaststättengebäude wurde vermutlich um 1950 in Massivbauweise errichtet und befindet sich in regulärer bis einfacherer Ausführungsqualität. Das Gebäude ist eingeschossig mit unterkellertem Bereich (teilweise Wohnung im Keller laut Bauplan). Das Erdgeschoss dient gastronomischen Zwecken: Gastraum, Küche, Vorratsraum, getrennte WCs, Nebenzimmer und einer Terrasse. Laut Plänen ist das Dachgeschoss vermutlich nicht ausgebaut. Außen zeigt sich das Gebäude überwiegend verputzt, teils mit Eternitplatten (asbestverdächtig) verkleidet.
Hinweise auf in den letzten 10–15 Jahren vorgenommene Modernisierungen konnten nicht festgestellt werden; Stand und Zustand entsprechen vielmehr üblicher Instandhaltung. Die Belichtung und Besonnung ist als gut zu beurteilen. Die Grundrissgestaltung der Gastronomie ist zweckmäßig. Der Gebäudezugang ist nicht barrierefrei. Die Fassade zeigt Putzabplatzungen und vereinzelte Risse, insgesamt besteht ein Unterhaltungsstau und allgemeiner Renovierungsbedarf (Alterswertminderung ca. 80%). Denkmalschutz besteht nach vorliegenden Einschätzungen nicht. Es liegt kein Energieausweis vor.
Gebäude: Wohnhaus
Das Wohnhaus wurde ca. 1960 ebenfalls in Massivbauweise errichtet, ist ebenfalls eingeschossig, unterkellert (mit Garage im Untergeschoss), das Dachgeschoss ist vermutlich nicht ausgebaut. Es handelt sich vermutlich um ein Ein- bis Zweifamilienhaus. Ein Grundriss lag nicht vor, die Flächenberechnung erfolgte überschlägig anhand der Bruttogrundfläche (ca. 98 m² Wohnfläche geschätzt).
Es bestehen keine bekannten Modernisierungen der letzten 10–15 Jahre. Die Fenster (Kunststoff, Doppelverglasung) sind mit Rollläden ausgerüstet. Ein Balkon ist als besonderer Bauteil vorhanden. Die Außenansicht ist verputzt und gestrichen. Der Eindruck von außen und anhand der Flächen lässt eine einfache Grundrissgestaltung und durchschnittliche Belichtung/Besonnung vermuten. Auch hier besteht ein Unterhaltungsstau mit allgemeinem Renovierungsbedarf; die Alterswertminderung wird mit ca. 79% angesetzt. Energieausweis liegt nicht vor. Kein Denkmalschutz.
Grundstück
Das Gesamtareal gliedert sich in drei Flurstücke mit insgesamt ca. 7.022 m² Fläche:
Hauptgrundstück (ca. 5.347 m²), bebaut mit Gaststätte und Wohnhaus, unregelmäßig geschnitten, fast eben, mit Geländeversprung am Bachlauf. Teilweise eingefriedet (Hecken).
Zwei Garten-/Freizeitgrundstücke, unbebaut, 966 m² und 709 m² groß, als privater Nutzgarten bewertet. Es sind keine besonderen Bepflanzungen oder baulichen Anlagen vorhanden.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermutlich verpachtet oder vermietet. Genaue Angaben zur Miet- oder Pachtsituation lagen nicht vor.
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 23.06.2026, 07:23 Uhr.

