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Versteigerungstermin

41 K 8/25

Amtsgericht Bingen am Rhein

123

Termin

Datum
29.07.202609:00 Uhr
Verkehrswert
229.000 €
Art der Versteigerung
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Ort der Versteigerung
Sitzungssaal 103, Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Straße 52, 55411 Bingen am Rhein

Mittwoch, 29. Juli 2026, 09:00 Uhr

Objekt

Typ
Gebäude- und Freifläche
Lage
Langgasse 7, 00000 Gau-Algesheim
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Gau-Algesheim Gemarkung
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit Nebengebäude.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung:

    • Wohnhaus: Pultdach und Sattel-/Giebeldach, Dachsteine (Beton)

    • Anbau: Pultdach, vermutlich Beton- bzw. Faserzement-Wellplatten

    • Scheune: Satteldach, Betondachsteine

  • Heizung & Warmwasser:

    • Gas-Zentralheizung als Pumpenheizung (BJ ca. 2005)

    • Standard-Flachheizkörper mit Thermostatventilen

    • Warmwasser dezentral, Durchlauferhitzer und Boiler (Elektro)

  • Elektroinstallation:

    • Einfache bis mittlere Ausstattung, Elektrozählerkasten ca. 1994 erneuert

  • Fenster:

    • Überwiegend Kunststoff (Isolierverglasung, BJ 1995–2020), einzelne Holzfenster (Einfachverglasung), manche mit Rollläden (manuell)

  • Sanitärausstattung:

    • Bäder mit Dusche, Badewanne, Handtuchheizkörper, Stand-/Hänge-WC, Raum hoch/teilweise gefliest, elektr. Entlüftung in Bädern

    • Einfach bis mittlere Installationen

    • Ausgebautes Duschbad im Dachgeschoss der Scheune

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag innen und außen besichtigt. Teile des Hauses, insbesondere Wände und Fußböden einzelner Geschosse, waren durch Einbauten oder Abstellgut nicht vollständig einsehbar. Die Bewertung erfolgte ergänzend auf Basis von Unterlagen sowie Annahmen zu üblichen Bauausführungen des Baujahres.

Gebäude

Das Hauptgebäude ist ein vollständig unterkellertes, zweigeschossiges Wohnhaus mit nicht ausgebautem Dachgeschoss und einem Anbau. Der Altbau stammt aus dem Jahr 1899, der Anbau wurde vermutlich um 1925/1930 errichtet. Die Bauweise ist überwiegend Fachwerk mit Ausmauerung, teils Backstein-Mauerwerk; das Gebäude ist freistehend, der Anbau zweigeschossig, nicht unterkellert. Die Außenansicht ist verputzt und gestrichen, Anbau Teilweise unverputztes Mauerwerk.
Der Grundriss umfasst im Erdgeschoss eine Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad und Flur, darüber im Obergeschoss eine weitere Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Zimmer im Rohbau, Küche, Vorratsraum und Flur.
Der Anbau beherbergt zusätzliche Räume (Heizungsraum, Wirtschaftsraum mit WC, Hobbyflächen).
Das Dachgeschoss ist überwiegend nicht ausgebaut, einzelne Hobbyflächen wurden erstellt, gelten jedoch nicht als Wohnfläche. Die Wohnfläche beträgt insgesamt ca. 126,55 m² gemäß überschlägig erstelltem Aufmaß. Die Grundrissgestaltung ist individuell, Belichtung und Besonnung werden im Gutachten als gut bis ausreichend beschrieben.

Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit in Teilbereichen modernisiert (u.a. Fenster, Heizung, Bäder, Boden- und Wandbeläge), jedoch besteht Unterhaltungsstau und allgemeiner Renovierungsbedarf. Es gibt Feuchteschäden im Keller und Heizungsraum sowie Putzschäden an der Fassade. Ein Raum im Obergeschoss befindet sich im Rohbauzustand. Das Dach ist nur geringfügig oder nicht ausreichend gedämmt.

Ein Denkmalschutz besteht für das Objekt nicht, es liegt aber im Bereich einer Erhaltungs-/Gestaltungssatzung.

Nebengebäude – Scheune

Die Scheune wurde ca. 1925/1930 errichtet, ist ein-geschossig, nicht unterkellert, größtenteils als Abstellfläche und Garage (ohne Tor) sowie Speicherfläche mit ausgebautem Duschbad genutzt. Sie besitzt ein Satteldach, vermutlich mit Betondachsteinen gedeckt, und ist in Fachwerk-/Mauerwerkskonstruktion errichtet. Die Gesamt-Nutzfläche liegt bei ca. 44 m². Das Gebäude wird nicht mehr landwirtschaftlich genutzt, der Fokus liegt auf Kfz-Stellplatz, Lagerraum und dem Duschbad.

Grundstück

Das Grundstück ist 233 m² groß, weist eine unregelmäßige Form mit ca. 10 m Straßenfront und 26 m Tiefe auf. Es ist eben gelegen, grenzt mehrseitig an Nachbargebäude, ist eingefriedet (Mauer, Tor, Nachbarbebauung) und wird als voll erschlossen bezeichnet (Strom, Wasser, Gas, Kanal, Telefon, SAT-TV).

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Grundstück eigengenutzt.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 19.05.2026, 09:14 Uhr.