Termin
Donnerstag, 06. August 2026, 11:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes Wohnhaus mit seitlich angebauter Scheune.
Dach: Satteldach (Pfettendach), Ziegeldachdeckung, keine energetische Ertüchtigung sichtbar.
Heizung & Warmwasser: Gastherme mit Unterstellspeicher (im Scheunenanbau), Wärmeverteilung über gängige Heizkörper.
Elektroinstallation: Einfacher Standard, keine Angaben zu besonderer Modernisierung.
Böden: Laminatböden (meistens), Spanplatten und Fliesen im DG, einige Bereiche ohne Bodenbelag (Rohzustand).
Sanitärausstattung: Bäder mit Fliesen aus 2021, Standardausstattung.
Besichtigung
Das Objekt wurde am 26.09.2025 im Rahmen einer Ortsbesichtigung in Augenschein genommen. Die Bewertung stützt sich auf die Inaugenscheinnahme, vorgelegte Unterlagen sowie gemeindliche Auskünfte.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist ein 1,5-geschossiges, freistehendes Wohnhaus mit teilweisem Gewölbekeller und einem seitlich angebauten, grenzständigen Scheunenbau. Die Ursprungsbauzeit wird auf Ende des 18. Jahrhunderts geschätzt, die wesentliche Renovierung und Modernisierung erfolgte 2021. Die Gründung des Gebäudes erfolgt auf Einzelfundamenten aus Bruchsteinen und überwiegend gestampftem Lehm. Die Außenwände im Erdgeschoss sind massiv (Bruchstein), die Innenwände als Holzfachwerk oder Trockenbau erstellt. Die Decken: Bruchsteingewölbe über KG, Holzbalkendecke über EG, das Dachgeschoss ist ausgebaut, Dachschräge mit Gipskarton und Dämmung.
Das Haus umfasst eine Wohn- und Nutzfläche von ca. 221 m² (KG, EG, DG). Im Kellerbereich bestehen Feuchteschäden. Die Grundrissgestaltung ist zweckmäßig, teilweise besteht Modernisierungsbedarf (z. B. im Dachgeschoss fehlende Bodenbeläge und Innentüren, teilweise offene Leitungen).
Der allgemeine Bau- und Ausstattungsstandard ist als einfach bis mittel zu bewerten, dominierend sind Oberflächen aus Laminat und Raufaser. Es besteht ein Restfertigstellungsbedarf v. a. im DG und bei den Außenanlagen. Die Scheune ist unrenoviert und wird lediglich als Standort der Haustechnik genutzt.
Weitere Gebäude
Zur Immobilie gehört eine angrenzende, eingeschossige, grenzständige Scheune (Nutzfläche: ca. 128 m²). Die Scheune verfügt über zwei Ebenen, ist baulich einfach ausgeführt und wurde nicht modernisiert. Sie dient aktuell als Standort für die Heizungsanlage sowie Lagerzwecke.
Grundstück
Das Grundstück ist 1.616 m² groß und weist eine rechteckige, langgestreckte Form auf. Die Topografie ist geprägt durch Hanglage mit einem gut erreichbaren, bebaubaren Vorderland (ca. 680 m², Wohnbaufläche, erschlossen) sowie einem schwer zugänglichen, brachliegenden Hinterland (936 m², ehemalige Weinbergsteillage). Das Grundstück ist im vorderen Bereich mit Gebäude- und Freifläche befestigt und hofartig gestaltet, das Hinterland ist verwildert und nicht gepflegt.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Anwesen unbewohnt.
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 27.04.2026, 11:57 Uhr.




