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Versteigerungstermin

36 K 2/25

Amtsgericht Bad Kreuznach

123

Termin

Datum
24.06.202613:30 Uhr
Verkehrswert
136.000 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Bad Kreuznach, John-F.-Kennedy-Str. 17, Saal 2

Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:30 Uhr

Objekt

Typ
Einfamilienhaus
Lage
Obere Ritsch 6, 55606 Kirn
Beschreibung
Eingetragen im Grundbuch von Kirn Gemarkung
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein bebautes Grundstück mit Einfamilienhaus sowie Anbau, Schuppen und 2 PKW-Stellplätzen

Ausstattung
  • Dach des Anbaus als Sattel- oder Giebeldach mit Holzdachkonstruktion und Eindeckung aus Betondachsteinen

  • Dachflächen des Anbaus ungedämmt

  • Hauptgebäude mit Mauerwerkswänden und Holzbalkendecken

  • Anbau in Massivbauweise mit Mauerwerkswänden und Stahlbetondecken

  • Zentralheizung mit Gas als Brennstoff, Baujahr 1997

  • Warmwasserversorgung zentral über die Heizungsanlage

  • Elektroinstallation mit durchschnittlicher Ausstattung, teilweise 2012 erneuert

  • Bodenbeläge aus Textilbelag, Laminat und Fliesen, teilweise 2012 modernisiert

  • Kunststofffenster mit Doppelverglasung, teilweise 2007 erneuert

  • Bad mit eingebauter Wanne, WC und Doppelwaschbecken (Modernisierung im Jahr 2014)

Weitere Hinweise

Besichtigung:

Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag vollständig innen und außen besichtigt. Grundlage der Bewertung waren die Ortsbesichtigung sowie Bauzeichnungen, Flurkarte, Flächenberechnungen und behördliche Auskünfte.

Gebäude

Das Hauptobjekt ist ein Einfamilienhaus, das gemäß Bauakte im Jahr 1959 errichtet wurde. Es handelt sich um ein freistehendes Wohnhaus auf einem 775 m² großen Grundstück, wobei der werthaltige Wohnbereich durch einen späteren Anbau ergänzt wird. Die Wohnfläche des Einfamilienhauses ist mit rund 87 m² angegeben. Das Gebäude verfügt über zwei Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss. Die Grundrissgestaltung ist einfach und zweckmäßig. Die Belichtung und Besonnung werden als gut bis ausreichend beschrieben.

Modernisierungen erfolgten nur teilweise und in unterschiedlichen Jahren. Der Modernisierungsgrad bleibt damit insgesamt begrenzt. Es besteht ein geringfügiger Unterhaltungsstau, insbesondere bei Außenanlagen sowie durch Feuchtigkeitsspuren am Balkon.

weitere Gebäude

Der Anbau wurde gemäß Bauakte im Jahr 2000 errichtet und ist für die Nutzung und den Wert des Objekts wesentlich. Es handelt sich um einen einseitig angebauten, zweigeschossigen Massivbau. Im Erdgeschoss befinden sich Essen, Kochen, Diele sowie zwei als Keller I und Keller II bezeichnete Räume; zusätzlich sind im Erdgeschoss zwei PKW-Stellplätze untergebracht. Das Obergeschoss umfasst Schlafen, Abstellraum, Bad, ein Durchgangszimmer und Wohnen. Die Brutto-Grundfläche des Anbaus beträgt rund 113,24 m². Der Anbau erweitert das Hauptgebäude funktional um wesentliche Wohnräume und verbessert die Nutzbarkeit des Gesamtobjekts deutlich. Die Belichtungsverhältnisse lassen sich aus der Gesamtbeurteilung als ordentlich ableiten; gravierende Mängel wurden nicht beschrieben.

Als Nebengebäude ist ein Schuppen in Massivbauweise vorhanden. Dieser wurde als werthaltiges besonderes Bauteil berücksichtigt.

Grundstück

Das Grundstück hat eine Größe von 775 m² und eine unregelmäßige Form. Es wurde bewertungstechnisch in 375 m² baureifes Land und 400 m² hausnahes Gartenland aufgeteilt. Die Hanglage des übersteigenden Grundstücksteils wurde bei der Bewertung des Gartenlands berücksichtigt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.

Anhänge (1)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 24.04.2026, 11:26 Uhr.