Termin
Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein bebautes Grundstück mit Einfamilienhaus sowie Anbau, Schuppen und 2 PKW-Stellplätzen
Dach des Anbaus als Sattel- oder Giebeldach mit Holzdachkonstruktion und Eindeckung aus Betondachsteinen
Dachflächen des Anbaus ungedämmt
Hauptgebäude mit Mauerwerkswänden und Holzbalkendecken
Anbau in Massivbauweise mit Mauerwerkswänden und Stahlbetondecken
Zentralheizung mit Gas als Brennstoff, Baujahr 1997
Warmwasserversorgung zentral über die Heizungsanlage
Elektroinstallation mit durchschnittlicher Ausstattung, teilweise 2012 erneuert
Bodenbeläge aus Textilbelag, Laminat und Fliesen, teilweise 2012 modernisiert
Kunststofffenster mit Doppelverglasung, teilweise 2007 erneuert
Bad mit eingebauter Wanne, WC und Doppelwaschbecken (Modernisierung im Jahr 2014)
Besichtigung:
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag vollständig innen und außen besichtigt. Grundlage der Bewertung waren die Ortsbesichtigung sowie Bauzeichnungen, Flurkarte, Flächenberechnungen und behördliche Auskünfte.
Gebäude
Das Hauptobjekt ist ein Einfamilienhaus, das gemäß Bauakte im Jahr 1959 errichtet wurde. Es handelt sich um ein freistehendes Wohnhaus auf einem 775 m² großen Grundstück, wobei der werthaltige Wohnbereich durch einen späteren Anbau ergänzt wird. Die Wohnfläche des Einfamilienhauses ist mit rund 87 m² angegeben. Das Gebäude verfügt über zwei Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss. Die Grundrissgestaltung ist einfach und zweckmäßig. Die Belichtung und Besonnung werden als gut bis ausreichend beschrieben.
Modernisierungen erfolgten nur teilweise und in unterschiedlichen Jahren. Der Modernisierungsgrad bleibt damit insgesamt begrenzt. Es besteht ein geringfügiger Unterhaltungsstau, insbesondere bei Außenanlagen sowie durch Feuchtigkeitsspuren am Balkon.
weitere Gebäude
Der Anbau wurde gemäß Bauakte im Jahr 2000 errichtet und ist für die Nutzung und den Wert des Objekts wesentlich. Es handelt sich um einen einseitig angebauten, zweigeschossigen Massivbau. Im Erdgeschoss befinden sich Essen, Kochen, Diele sowie zwei als Keller I und Keller II bezeichnete Räume; zusätzlich sind im Erdgeschoss zwei PKW-Stellplätze untergebracht. Das Obergeschoss umfasst Schlafen, Abstellraum, Bad, ein Durchgangszimmer und Wohnen. Die Brutto-Grundfläche des Anbaus beträgt rund 113,24 m². Der Anbau erweitert das Hauptgebäude funktional um wesentliche Wohnräume und verbessert die Nutzbarkeit des Gesamtobjekts deutlich. Die Belichtungsverhältnisse lassen sich aus der Gesamtbeurteilung als ordentlich ableiten; gravierende Mängel wurden nicht beschrieben.
Als Nebengebäude ist ein Schuppen in Massivbauweise vorhanden. Dieser wurde als werthaltiges besonderes Bauteil berücksichtigt.
Grundstück
Das Grundstück hat eine Größe von 775 m² und eine unregelmäßige Form. Es wurde bewertungstechnisch in 375 m² baureifes Land und 400 m² hausnahes Gartenland aufgeteilt. Die Hanglage des übersteigenden Grundstücksteils wurde bei der Bewertung des Gartenlands berücksichtigt.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 24.04.2026, 11:26 Uhr.


