Termin
Dienstag, 16. Juni 2026, 14:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein mit einem Zweifamilienhaus (je 2 ZKB, Baujahr ca. 1953) und einem Nebengebäude (Baujahre ca. 1956 und 1980) bebautes Grundstück.
Besichtigung
Das Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt. Die Bewertung basiert auf vorhandenen Unterlagen, Planzeichnungen und der äußeren Inaugenscheinnahme. Innenräume konnten nicht betreten werden.
Gebäude
Zweifamilienhaus
Das Zweifamilienhaus wurde ca. 1953 in Massivbauweise mit Satteldach errichtet. Es verfügt über ein Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die Grundrissgestaltung entspricht dem Baujahr, die Räume werden wie folgt beschrieben:
Erdgeschoss: Zwei Zimmer, Küche, Bad, Diele/Treppenraum, Abstellraum.
Obergeschoss: Zwei Zimmer, Küche, Bad, Diele/Treppenraum.
Kellergeschoss: Zwei Kellerräume.
Die Fassade ist verputzt und gestrichen, im Giebelbereich zur Straße hin mit Platten verkleidet. Fenster (soweit einsehbar) sind aus Kunststoff mit Isolierverglasung und Kunststoffrollläden, teils sind Glasbausteine verbaut. Ein Energieausweis liegt nicht vor. Wertbeeinflussende Modernisierungen angeblich 1990 (Erneuerung von Dach und Gebälk, Fassade, Giebelverkleidung).
Die Grundrissgestaltung erscheint als baujahrstypisch, die Qualität der Belichtung und Belüftung ist als ausreichend bewertet. Bauliche Besonderheiten oder Denkmalschutz liegen nicht vor.
Nebengebäude
Das Nebengebäude besteht aus zwei Teilen (Vorderhaus und rückwärtiger Anbau). Das Vorderhaus wurde ca. 1956 als Postraum mit integrierter Garage errichtet, der Anbau stammt aus etwa 1980 (Erweiterungsbau). Beide Gebäudeteile sind massiv gebaut:
Vorderhaus: Kellergeschoss (inklusive Garage), Erdgeschoss, nicht ausgebautes Dachgeschoss mit Satteldach.
Anbau: Kellergeschoss und Erdgeschoss (Flachdach).
Im Erdgeschoss des Nebengebäudes befinden sich nach Aktenlage zwei Zimmer, Küche, Bad, Diele/Treppenraum, Abstellraum. Die Fenster sind teils aus Metall mit Isolierverglasung. Die Tore zur Garage sind Blechschwingtore. Eine Modernisierung mit Renovierungen (1990) wird angegeben.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermutlich eigengenutzt. Einzelne Nutzungseinschränkungen oder Überlappungen bestehen wegen der ungeklärten Zugangs- und Erschließungssituation.
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 18.03.2026, 16:20 Uhr.



