Termin
Donnerstag, 18. Juni 2026, 13:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um einen mit einem Wochenendhaus-Gebäudekomplex bebauten Grundbesitz mit Nebengebäude und Gartenfläche.
Kreuzdach (Vorder- und Hinterhaus, Ziegeleindeckung; Zwischenbau Flachdach, Bitumen)
Dachfläche teils schadhaft/vermoost, teilweise fehlende Dachentwässerung oder provisorische Lösungen
Heizung und Warmwasser: Gasthermen, Vorderhaus (Baujahr ca. 1990), Zwischenbau/Hinterhaus (moderne Gastherme, Baujahr 2021, App-Steuerung, Flüssiggastank außen), Fußbodenheizungen, Kompaktheizkörper, einzelne Wandheizkörper, Einzelöfen im Hinterhaus (Holzbefeuerung)
Elektroinstallation: Baujahrestypisch, einfache bis mittlere Ausstattung
Fenster: Holzfenster mit Isolierverglasung, Sprossenteilung, Holzfensterbänke innen, Sandsteinfensterbänke außen
Böden: Im Wesentlichen Fliesenbeläge, teils Holzböden in Dachschrägen
Sanitärobjekte: Ältere Ausstattung, Vorderhaus DG Dusche/WC (weiße Keramik), Hinterhaus Bad EW Badewanne, Stand-WC (dunkelgrün)
Besichtigung
Das Objekt wurde am 26.11.2024 von außen und innen durch die Sachverständige besichtigt. Die Bewertung basiert auf eigenen Erhebungen, der Einsicht in die Bauunterlagen und ergänzenden amtlichen Auskünften.
Gebäude
Der Gebäudekomplex besteht aus drei Hauptbauteilen: Vorderhaus (Baujahr ca. 1988), Zwischenbau (ca. 1992) und Hinterhaus (ca. 1977). Das Vorderhaus ist ein eingeschossiges Massivhaus ohne Keller mit ausgebautem Dachgeschoss (Kreuzdach mit Ziegeleindeckung), gebaut auf Betonfundamenten, Außenwände und Innenwände massiv, Holzfenster mit Isolierverglasung, einfache bis mittlere Elektroausstattung und eine Gastherme aus 1990 mit Fußboden- und Kompaktheizkörpern. Die Raumaufteilung umfasst im EG Wohnen, Küche und Hauswirtschaftsraum (ca. 53 m²), im DG Schlafzimmer, Kinderzimmer, Empore und Dusche/WC (ca. 50 m²).
Der Zwischenbau ist ein eingeschossiger Massivbau als Verbindungstrakt (ca. 28 m²), mit Flachdach (Bitumenabdichtung), Isolierverglasung und Fußbodenheizung über eine moderne Gastherme (2021, App-Steuerung). Es existieren keine Innentüren.
Das Hinterhaus ist ein eingeschossiges Holzhaus auf massivem Sandsteinsockel mit ausgebautem DG (Kreuzdach, Ziegeleindeckung, teils schadhaft/vermoost, Dachraum mit überdachtem Balkon). Die Außenwände sind Naturstein und Holzfachwerk, überwiegend offene Raumstruktur, Sichtbalkendecke. Die Wohnfläche verteilt sich auf EG (Wohnen, Küche, Speisekammer, Windfang, Bad/WC, überdachter Freisitz, ca. 45 m²) und DG (Empore, zwei Zimmer, Balkon ca. 21 m²). Die Beheizung erfolgt über die Gastherme im Zwischenbau (2021) als Fußbodenheizung sowie Einzelöfen. Die Belichtung ist überwiegend normal, im Hinterhaus teils eingeschränkt.
Der bauliche Zustand entspricht dem Alter und einer nicht dauerhaften Nutzung, es besteht deutlicher Unterhaltungsstau (z.B. Dach, Fenster, Feuchteschäden, allgemeiner Renovierungsbedarf). Die Grundrissgestaltung ist als Wochenendhaus zweckmäßig, aber für Dauerwohnen nicht geeignet.
Weitere Gebäude
Ein Nebengebäude/Scheune in einfacher Holzbauweise mit Satteldach ist vorhanden. Der Schuppen gilt als wertneutral, da sehr einfach und wegen Gerümpellagerung nicht nutzbar.
Grundstück
Das Grundstück umfasst 2.080 m² und hat eine schmale, langgestreckte Form (ca. 20 m breit, ca. 102 m tief). Es liegt relativ eben, die bebaute Fläche befindet sich auf einem tieferem Niveau. Die Erschließung erfolgt über einen unbefestigten, teils geschotterten Privatweg. Das restliche Grundstück ist als Gartenfläche und Grünland ausgewiesen, Bewuchs besteht aus einzelnen Bäumen, Hecken, teils wildwachsende Grasnarbe und Ziergehölze (Birken, Rhododendron, Thuja, Nadelbaum).
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war der gesamte Gebäudekomplex eigengenutzt und es wurden keine Erträge erzielt.
Gläubiger
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 18.03.2026, 11:46 Uhr.




