Termin
Dienstag, 08. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Eckgrundstück mit zweigeschossigem Wohnhaus, vermutlich teilunterkellert, mit Anbauten sowie einem Nebengebäude und Außenanlagen.
Dachform und Dachdeckung: Wohnhaus mit Satteldach, beidseitig nachträglich angehoben, eingedeckt mit Wellblechplatten; Nebengebäude mit Satteldach und Dachsteindeckung
Heizung & Warmwasser: zur Heizungsanlage und Warmwasserversorgung keine Angabe möglich
Elektroinstallation: vermutlich einfache, überalterte Ausstattung
Fenster: überwiegend Kunststofffenster mit Isolierverglasung; Fenster augenscheinlich teilweise nach 1990 erneuert
Sanitär: sanitäre Installation im Bad des EG-Anbaus unbrauchbar
Böden: vermutlich Dielung mit diversen unbrauchbaren Belägen im Wohnhaus; im Nebengebäude teilweise Betonfußboden, teilweise Ziegelflachschicht
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 19.02.2026 ausschließlich von außen besichtigt, da der bauliche Zustand des hofseitigen Eingangsvorbaus ein Betreten nicht zuließ und die vordere Eingangstür verschlossen war. Die Bewertung stützt sich daher teilweise auf äußere Feststellungen, Einsichtsmöglichkeiten durch Fenster und vorliegende Unterlagen.
Gebäude
Das Wohnhaus ist ein freistehendes, massiv errichtetes Wohngebäude mit Anbauten, vermutlich um 1900 erbaut. Es ist zweigeschossig, vermutlich teilunterkellert und verfügt über ein nachträglich beidseitig angehobenes Satteldach mit nicht ausgebautem Dachraum. Die Wohnfläche beträgt ca. 180 m². Hinweise auf Denkmalschutz bestehen nicht. Das Dachgeschoss wurde nachträglich verändert; augenscheinlich wurden Teile der Fenster nach 1990 erneuert.
Zur inneren Aufteilung liegen wegen der reinen Außenbesichtigung keine gesicherten Raumangaben vor. Aus dem Gebäudetyp ist von einer wohnhausüblichen Grundrissstruktur auszugehen. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Die Belichtung und Besonnung werden als gut bis ausreichend beschrieben. Das Gebäude weist eine massive Bauweise mit Mauerwerkswänden, vermutlich Holzbalkendecken, massiv gewölbter Kellerdecke sowie Holztreppen auf.
Der bauliche Zustand ist äußerlich noch als befriedigend eingestuft, jedoch besteht erheblicher Unterhaltungsstau sowie allgemeiner Sanierungs- und Renovierungsbedarf. Der hofseitige Eingangsvorbau und der hofseitige Anbau sind abbruchfähig. Im Inneren wird ein grundlegender und umfassender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf vermutet; nach gutachterlicher Einschätzung ist das Gebäude im gegenwärtigen Zustand nicht bewohnbar. Ein Hausschwammbefall konnte im Rahmen der Außenbesichtigung nicht ausgeschlossen werden.
weitere Gebäude
Als weiteres wertrelevantes Gebäude ist ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude vorhanden. Es handelt sich um einen Massivbau mit oberem Bergeraum, Satteldach und Dachsteindeckung. Außen besteht Klinkermauerwerk; vorhanden sind Holzbrettertüren, teilweise Betonfußboden, teilweise Ziegelflachschicht sowie eine Massivdecke und eine Holzstiege zum oberen Bergeraum. Zudem ist eine zweiseitige Grenzbebauung des Nebengebäudes angegeben.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend; augenscheinlich bestanden keine Miet- oder Pachtverhältnisse.
Grundbuch
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 24.09.2026, 17:52 Uhr.






