Termin
Dienstag, 13. Oktober 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus auf einem 258 m² großen Grundstück.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 11.02.2026 ausschließlich von außen und nur sehr eingeschränkt besichtigt. Das Objekt konnte weder von innen noch vollständig von der Rückseite eingesehen werden; die Bewertung beruht daher teilweise auf Unterlagen, Luftbildern, Auskünften eines Bewohners und sachverständigen Annahmen.
Gebäude
Es handelt sich um ein vermutlich um 1800 errichtetes, denkmalgeschütztes Einfamilienhaus in Fachwerkkonstruktion mit sehr geringfügiger Teilunterkellerung von etwa 1 m². Das Gebäude ist zweigeschossig, das Dachgeschoss erscheint nicht ausgebaut. Die Wohnfläche wurde mangels Innenaufmaß aus der Bruttogrundfläche abgeleitet und mit rund 160 m² angesetzt; die Bruttogrundfläche beträgt rund 268 m². Der Grundriss wurde nicht besichtigt, angenommen wird jedoch eine klassische Erschließung über den straßenseitigen Eingang in einen Flur mit Zugang zu Räumen im Erdgeschoss, Treppe ins Obergeschoss und hofseitigem Ausgang.
Nach Gutachterangaben wurde das Haus um 2012 teilweise modernisiert, insbesondere Dach, Heizung, Fenster, Bad sowie der Fußbodenaufbau im Erdgeschoss. Zudem sollen laufende Renovierungen erfolgt sein. Die Fenster und Türen, die Heizungsanlage sowie die Installationen werden daher als überwiegend gut nutzbar, wenn auch teils nicht mehr ganz zeitgemäß eingeschätzt.
Das Gebäude vermittelt straßenseitig einen überwiegend gepflegten und standfesten Eindruck. Sichtbar sind kleinere Putzabplatzungen an den Ausfachungen sowie Risse im Sockel. Der nordöstliche Giebel ist unverputzt und sanierungsbedürftig. Im Inneren ist nach Auskunft eines Bewohners von erheblich verzogenen Holzbalkendecken auszugehen; der Fußboden im Obergeschoss ist demnach uneben und nicht waagerecht. Insgesamt geht das Gutachten trotz angenommener Bewohnbarkeit von einem durchschnittlichen Unterhaltungsstau mit weiterem Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf aus. Das Wohnhaus ist als Baudenkmal geschützt; außerdem liegt das Grundstück im Bereich eines archäologischen Flächendenkmals.
weitere Gebäude
Nördlich des Wohnhauses befinden sich laut Luftbild und Auskunft zwei eingeschossige Schuppen. Eine unmittelbare Besichtigung war praktisch nicht möglich; erkennbar war lediglich der First eines Nebengebäudes. Die Nebengebäude werden als ungepflegt und in verbrauchtem Zustand beschrieben; ein benachbarter eingeschossiger Anbau bzw. Schuppen soll baufällig sein und erschwert Instandhaltungsmaßnahmen am Giebel des Wohnhauses.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt zu Wohnzwecken genutzt und von den Begünstigten des eingetragenen Wohnungsrechts bewohnt; eine mietrechtliche Vereinbarung bestand laut Gutachten nicht.
Grundbuch
Gläubiger
Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Crailsheimer Straße 52, 74523 Schwäbisch Hall, Tel: 0791 46-3257, Aktenzeichen: KBS-2; SF-7260630/000-4
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 20.07.2026, 11:15 Uhr.

