Termin
Freitag, 03. Juli 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück, das mit einem Einfamilienhaus sowie mehreren Nebengebäuden (u.a. Scheune, Garage, Schuppen, Unterstand) bebaut ist.
Besichtigung
Das Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt. Eine Innenbesichtigung war nicht möglich, lediglich durch ein schadhaftes Scheunentor konnte die Scheune teilweise eingesehen werden. Die Bewertung stützt sich maßgeblich auf äußere Eindrücke sowie auf Unterlagen und Auskünfte von Behörden.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist ein eingeschossiges, zweiseitig angebautes Einfamilienhaus, dessen Ursprung als ehemaliges Stallgebäude vor 1900 vermutet wird. Es wurde vermutlich als Fachwerkbau mit Ausmauerung errichtet und seither nicht wesentlich modernisiert. Die Außenwände sind größtenteils verputzt. Nach außen sichtbar ist das Dach ein Satteldach, gedeckt mit Betondachsteinen, allerdings besteht teilweise erheblicher Sanierungsbedarf durch marode Dacheindeckung und schadhaften Schornsteinkopf. Die Fenster sind überwiegend Einfach- oder Doppelfenster aus Holz, vielfach überaltert oder beschädigt.
Das Gebäude hat ein vermutlich nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die tragenden Innenwände sind wahrscheinlich aus Mauerwerk, die Geschossdecke aus Holzbalken.
Durch den mangelnden Unterhaltungsstandard ist die allgemeine Beurteilung des Zustands schlecht: Es besteht ein erheblicher Sanierungs- und Renovierungsbedarf mit umfassendem Unterhaltungsstau (u.a. mangelhafte Wärmedämmung, schlechte Belichtung, überalterte Installationen und heruntergebrochener Deckenputz). Die Belichtung ist insgesamt ausreichend, aber tlw. schlecht, insbesondere durch an der Rückseite starkem Bewuchs mit Efeu und anderen Pflanzen.
Denkmalschutz: Das Grundstück ist Teil des Denkmalbereichs „Schloß“, sodass bei baulichen Veränderungen Auflagen der unteren Denkmalschutzbehörde zu beachten sind.
Weitere Gebäude
Scheune: Fachwerk, teils verputzt, verschiedene Dachformen (teils Satteldach mit Betondachsteinen, teils Walm mit Doppelbibern), mit Holztor und diversen Bauschäden, insbesondere schadhafte Dachdeckung und marodes Tor.
Garage: Massivbau, zweiseitig angebaut, flaches Pultdach, Holzdrehtor, befindet sich äußerlich in normalem Zustand.
Schuppen: Massivbau, Kunststofffenster, Holzbrettertür, Satteldach mit Betondachsteinen.
Unterstand: Einseitig angebauter Massivbau, einseitig offen, Flachdach, Betonboden.
Die Nebengebäude dienen teils derzeit fremder Nutzung (z.B. Schuppen für Mülltonnen anderer Anwohner, Garage und Teil des Grundstücks zur privaten Hühnerhaltung).
Grundstück
Das Grundstück hat eine Größe von 1.000 m² und ist der Form nach nahezu rechteckig mit etwa 32 m Tiefe und 31 m Breite. Es handelt sich um eine ebene Topografie.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend. Das Grundstück sowie Nebengebäude wurden augenscheinlich zeitweise zur fremden Nutzung (Hühnerhaltung, Mülltonnenunterstand) verwendet.
Grundbuch
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 28.04.2026, 11:27 Uhr.






