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Versteigerungstermin

75 K 12/23

Amtsgericht Göttingen

12

Termin

Datum
24.11.202609:00 Uhr
Verkehrswert
1.330 €
Art der Versteigerung
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Göttingen, B11

Dienstag, 24. November 2026, 09:00 Uhr

Objekt

Typ
Wohn-/Geschäftshaus
Lage
Weender Straße 42, 37073 Göttingen
Beschreibung
Wohn- und Geschäftshaus (Vorderhaus/ Hauptgebäude-zur Weender Straße gelegen) Baujahr um 1750, massiv; Satteldach (Tonziegel); dreigeschossig (teilunterkellert und teilweise ausgebautes DG); unterstellter Modernisierungsaufwand; ca. 1. 060. 000,-; Gewerbe- und Wohnflächen (geschätzt) im EG/1 .OG/ 2. OG und DG: rd. 580 m2 Vermietung: Gewerbe im EG, sowie zwei WE
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus.

Ausstattung
  • Satteldach am Hauptgebäude, Dachdeckung mit Tonziegeln (Holzkonstruktion)

  • Flachdächer an Nebengebäuden/Lagern, Deckung mit Pappe

  • Heizung nach Gaszentralheizung (nur noch im Erdgeschoss aktiv); Kessel älteren Datums, Heizkörper unterschiedlich (teilweise alt, teils Schnellheizkörper)

  • Elektroinstallation teils modern (EG), sonst Altbestand, teilweise Aufputz

  • Fußböden: überwiegend Holz/Diele, teils abgenutzt

  • Fenster: zur Straße isolierverglast, sonst meist Einfachverglasung; Holz und Kunststoff, teils vergittert

  • Sanitäreinrichtungen einfach, insbesondere Bäder und Küchen der Wohnungen renovierungsbedürftig

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde nur von außen besichtigt. Eine Begehung des Grundstücks und der Innenräume wurde verweigert, die Bewertung erfolgte auf Basis der Fassadenbesichtigung, von Unterlagen (z.B. Bauzeichnungen, ältere Gutachten) und situativen Befragungen.

Gebäude

Das Hauptgebäude ist ein um 1750 errichtetes, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in Massivbauweise mit teils ausgebautem Dachgeschoss und teilunterkellertem Bereich. Das Gebäude verfügt über einen Gewerbebereich (Laden) im Erdgeschoss sowie Wohnflächen in den oberen Etagen. Der Zustand ist erkennbar sanierungsbedürftig, insbesondere nach Wasserschäden und Fassadenschäden.

Die Grundrissgestaltung ist durch zahlreiche Umbauten aus unterschiedlichen Jahrhunderten geprägt, die Grundstruktur jedoch traditionell mit Ladeneinheit im EG und Wohnungen in den Obergeschossen. Die Belichtung ist zur Straße hin gut, zur Hofseite ausreichend, teilweise schattig durch benachbarte Bebauung.

Die Ausstattungsqualität ist einfach bis mittel, Modernisierungen erfolgten zuletzt nach einem Brand in den 1990er Jahren in Teilen der Wohnungen. Heizungsanlagen sind dem Vernehmen nach nur noch im Erdgeschoss vorhanden, oberste Wohnungen befinden sich im Zustand der 90er Jahre, Bäder und Küchen sind abgewohnt. Das Objekt steht unter Denkmalschutz.

Die gesamte Wohn- und Nutzfläche beläuft sich auf ca. 580 qm.

Weitere Gebäude

  • Hintergebäude: Baujahr 1750, massiv und nicht unterkellert, Giebeldach mit Ziegeldeckung, nur Außenwände und Dach vorhanden, keine Geschossdecken, leerstehend. Keine Besichtigung möglich.

  • Lager Nord: Ebenfalls um 1750, massiv und verputzt, Flachdach/Pultdach mit Pappdeckung, nicht unterkellert. Keine Besichtigung möglich.

  • Lager Süd: Selbes Baujahr, massiv, Flachdach/Pultdach mit Pappdeckung, eingestuft als baufällig und Rückbauobjekt.


Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt teilweise vermietet und teilweise leerstehend. Gewerbeflächen im Erdgeschoss waren noch aktiv vermietet, zwei Wohnungen wurden mindestens noch genutzt, weitere Flächen standen leer. Ein Gebäude ist baufällig und nicht nutzbar.


Gläubiger

Anhänge (2)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 12.10.2026, 09:28 Uhr.