Termin
Montag, 09. November 2026, 10:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Garage.
Satteldach, Holzdachstuhl, Dachdeckung Betonsteine
Öl-Zentralheizung (Baujahr 1992) mit Warmwasserbehälter, Flach- und Rippenheizkörper, Handtuchheizkörper im Bad
Elektrische Installation einfach, FI-Schalter vorhanden
Fußböden: EG Steinzeug und Fliesen, DG Dielen, PVC und Textil
Fenster: Kunststoff, isolierverglast (verschiedene Baujahre)
Sanitärausstattung: Bad DG mit Wanne, Waschtisch, WC, Standardkeramik; EG-Bad in Rohinstallation
Besichtigung
Das Objekt wurde am 08.11.2023 innen und außen besichtigt. Die Bewertung stützt sich auf visuelle Eindrücke, Bauakten, Katasterauszüge und ergänzende Unterlagen.
Gebäude
Das Gebäude ist eine grenzbebaute Doppelhaushälfte, errichtet im Jahr 1951, teilunterkellert und mit einem ausgebauten Erd- sowie Dachgeschoss. Die Garage stammt aus dem Jahr 1960, hinzu kommt ein offener Holz-Carport (Baujahr unbekannt). Das Wohnhaus verfügt über 3,5 Zimmer auf ca. 100 m² Wohnfläche, hinzu kommen etwa 47 m² Nutzfläche im Keller und eine Garage mit rund 30 m². Das Haus besitzt ein Satteldach mit Holzdachstuhl, Schleppgauben und Dachflächenfenstern. Die Fenster sind überwiegend isolierverglaste Kunststoffelemente aus verschiedenen Baujahren (ca. 1980-2000), teilmodernisierte Holztüren, eine moderne Haustür im EG und ältere Türen im DG.
Der Grundriss ist funktional und durchschnittlich belichtet; die lichte Raumhöhe liegt im EG bei etwa 2,48 m und im DG bei ca. 2,35 m. Die Grundrissgestaltung ermöglicht eine gute Querlüftung, weist aber in den Innenräumen einen Renovierungsstau auf. Die Modernisierung ist nur teilweise erfolgt: Einige Fenster wurden erneuert, ebenso die Haustür und Teile der Sanitär- und Elektroinstallation. Die Dachdämmung ist unzureichend oder gar nicht vorhanden, Heizungsanlage, Fenster (besonders im DG) sowie die Sanitärräume und Oberflächen weisen einen erheblichen Modernisierungsbedarf auf.
Die Bausubstanz ist standsicher, jedoch gibt es Mängel wie aufsteigende Feuchtigkeit im Keller, Putzabplatzungen und Fassadenrisse an den Außenwänden der Nord- und Westseite. Es bestehen keine wesentlichen Baumängel, die eine unmittelbare Nutzung einschränken würden, jedoch ist mit weiteren Renovierungskosten zu rechnen.
Weitere Gebäude
Die massiv gebaute Garage aus 1960 ist grenzständig errichtet, mit Satteldach, zweiflügligem Holztor und Nebenraum. Das offene Carport befindet sich in der Zufahrt. Die Außenanlagen sind angelegt, mit Rasen, Sträuchern, Hecken und Maschendrahtzaun eingefriedet.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt von einem der Miteigentümer bewohnt und wurde eigengenutzt.
Grundbuch
Gläubiger
Rechtsanwalt Jens Kuske, Wilhelm-Heine-Straße 2, 39387 Oschersleben, zu: 82/23, Telefon: 03949 501914
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 24.08.2026, 14:50 Uhr.


