Termin
Mittwoch, 16. September 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein 2-geschossiges Wohnhaus (Doppelhaushälfte) mit Kellergeschoss.
Satteldach, Tonpfannendeckung auf Holzkonstruktion
Gas-Brennwerttherme (Baujahr ca. 2020–2022) mit Warmwasserspeicher, jedoch funktionslos
Fußbodenheizung im EG und OG, Zustand und Funktion ungesichert
Moderne Elektroanlage mit Deckenauslässen (Leuchten EG und OG), aktuell funktionslos; lose Leitungen, Sicherheitsmängel im Sicherungskasten
Fenster: Kunststoff, dreifach verglast (Baujahr 2020); umlaufend Rollläden vorhanden
Böden: Marmor, Fliesen, Laminat, PVC (variabel in den Räumen)
Innenwände/Decken: weiß gestrichen
Sanitärausstattung: Zwei Bäder (EG & OG) mit Waschtisch, Wanne, Duschbereich, Standardkeramik, funktionslos
Hauseingangstür aus Kunststoff mit Glaseinsatz
Zimmertüren innen modern, weiß; Kellertüren standard älterer Bauart
Treppen Betonpodeste, z.T. gefliest; fehlende Geländer und Handläufe
Keine Kücheneinbauten vorhanden
Besichtigung
Das Objekt wurde zum Wertermittlungsstichtag innen und außen besichtigt. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage einer Ortsbesichtigung, ergänzend durch Unterlagen, da teilweise keine vollständigen Bauunterlagen vorlagen.
Gebäude
Das Gebäude ist eine zweigeschossige Doppelhaushälfte mit ausgebautem Dachgeschoss und Vollunterkellerung, vermutlich um/vor 1932 erbaut. Das Objekt verfügt über insgesamt ca. 150 m² Wohnfläche, verteilt auf fünf Zimmer mit folgender Raumaufteilung:
Erdgeschoss mit einem Zimmer, Flur, Küche, Bad
Obergeschoss drei Zimmer, Bad
Dachgeschoss ein Zimmer
Keller vier Räume (Nutzfläche ca. 58 m²)
Der Grundriss erlaubt eine gute Belichtung und Querlüftung, wirkt insgesamt zweckmäßig für typische Familienbedürfnisse. Die lichte Raumhöhe beträgt im Keller rund 1,70 m sowie in den Wohnbereichen rund 2,45 m. Als Dachform kommt ein Satteldach mit Dachflächenfenstern, Holzstuhl und Tonpfannendeckung zum Einsatz. Modernisierungen sind zwischen 2020 und 2022 erfolgt (Fassade mit Wärmedämmverbundsystem, Fenster dreifach verglast, Innenausbau, Heizung, Elektrik, Sanitär); allerdings sind die Arbeiten überwiegend nicht beendet oder teilweise funktionslos. Es bestehen zahlreiche Restarbeiten und Baumängel: Feuchtigkeit im Keller, mangelhafte Arbeiten an Fassade, Fensterbänken, Hauseingang, fehlende Anschlüsse (Elektrik, Wasser, Heizung), sowie im Dachgeschoss Wasserschäden mit Schimmel- und Pilzbefall, Verdacht auf holzzerstörenden Pilz im Dachstuhl. Das Objekt steht nicht unter Denkmalschutz.
Weitere Gebäude
Auf dem Grundstück existiert ein einfacher Holz-Geräteschuppen mit Dachpappe, Tür und Fenster, welcher sich in schlechtem Zustand befindet.
Grundstück
Das Grundstück ist 626 m² groß, rechteckig, schmal sowie langgestreckt (ca. 14 m Breite, ca. 45 m Tiefe) und als Eckgrundstück ausgebildet. Es ist eben, die Zufahrt und Zugang erfolgen von Süden, die Orientierung ist nach Norden. Das Grundstück ist überwiegend mit Rasen, Büschen, Sträuchern sowie vereinzelten Bäumen bewachsen, allerdings aktuell ungenutzt und ungepflegt. Die Zuwegung und der Innenhof sind mit kleinformatigen Betonsteinen gepflastert. Nach Sanierung eines früheren Heizölschadens 2015 besteht laut Behörde noch teilweise Restbelastung des Erdreichs. Es besteht zudem Verdacht auf Kampfmittel im Boden.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend und nicht vermietet. Es wurde zuletzt durch den Eigentümer selbst verwaltet, eine Eigennutzung ist konzipiert.
Grundbuch
Gläubiger
Felix Kretzschmer Tel.: 0531 7005-3381
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 24.06.2026, 11:45 Uhr.



