Termin
Mittwoch, 19. August 2026, 10:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das Sondereigentum an der der Wohnung im II. Obergeschoss links nebst Kellerraum (Nr. 6 des Aufteilungsplanes).
Walm-/Satteldach, mit Dachpfanneneindeckung (Dach 2002 erneuert)
Beheizung über Gas-Wandgerät (Baujahr ca. 1980, Gastherme erneuert ca. 2000–2002)
Wärmeverteilung über Flachheizkörper mit Thermostatventilen
Warmwasserversorgung über Gastherme
Elektroinstallation überwiegend bauzeittypisch, teilweise Gegensprechanlage
Fenster überwiegend Holz mit Isolierverglasung (ca. 1980), teilweise mit Rollläden, sanierungsbedürftig
Bodenbeläge: Wohnräume überwiegend Dielen, Fliesen in Bad/Küche, Estrich
Wände/Decken: Bad gefliest, sonst Tapete oder Anstrich
Einfache Innentüren, Wohnungseingangstür holzverglast
Sanitärausstattung: Standard aus ca. 1980, Waschbecken, WC, Badewanne (innenliegendes Bad)
Besichtigung
Das Objekt wurde am 29.04.2025 innen und außen besichtigt. Dabei wurden insbesondere die Wohnung, der Flur und der Kellerraum in Augenschein genommen. Zusätzlich wurden, zur Bewertung, verschiedene Unterlagen und Akten herangezogen.
Wohnung
Die Wohnung befindet sich im II. Obergeschoss und verfügt über 4 Zimmer, eine Küche, ein innenliegendes Bad, einen Flur und einen Balkon (Westseite, nicht zu betreten, Sanierungsbedarf). Der Zuschnitt ist sachgerecht, mit guter Belichtung und Querlüftung. Die Wohnung hat eine Wohnfläche von ca. 103 m². Die lichte Höhe beträgt ca. 3,10 m (teilweise abgehängt auf 2,75 m). Die letzte umfassende Modernisierung fand ca. 1980 statt (Fenster, Heizung, Innenausbau), die Gastherme wurde um 2000–2002 erneuert. Die Ausstattung ist einfach, mit erheblichem Renovierungsbedarf, insbesondere in Bezug auf Sanitär, Oberflächen und den Balkon. Die Wohnung befindet sich im wirtschaftlich überalterten Zustand.
Das Gebäude wurde 1914 (Teilung nach WEG 1981) als 4-geschossiges Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und Kellergeschoss errichtet. Es handelt sich um Blockbebauung mit insgesamt 9 Wohnungen. Die Konstruktion besteht aus Mauerwerk und Stahlbeton, die Fassade ist verputzt. Die Bauzustände sind zeittypisch; es ist kein Denkmalschutz zu beachten. Das Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen. Das Dach wurde ca. 2002 instandgesetzt. Es bestehen Schäden an Putz, Sockel, Fassade (insb. Osten), im Kellerbauwerk (Feuchtigkeit) und an den Balkonen (Tragwerk). Eine größere Sanierungsmaßnahme der Balkone ist bereits beschlossen und anteilig durch Sonderumlage finanziert.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war die Wohnung leerstehend. Es bestand keine aktuelle Wohnnutzung; die Wohnung war zuvor von den Eigentümern genutzt und ist nicht vermietet.
Grundbuch
Gläubiger
Kein Ansprechpartner für Interessenten in diesem Verfahren
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 12.06.2026, 11:35 Uhr.


