Termin
Mittwoch, 08. Juli 2026, 09:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine 2-geschossige Doppelhaushälfte nebst Garage.
Dachform: Walmdach (35°) mit Betonziegeldeckung
Heizung: Gaszentralheizung ( Baujahr ca. 2005)
Warmwasser: Gas-Wandtherme (EG, Funktion und Baujahr unbekannt)
Wärmeübertragung: Flachheizkörper mit Thermostatventilen (EG und OG)
Elektroinstallation: Verteilerkasten im Keller, teils modernisiert (2018)
Fußböden: Fliesen (Bad EG), Vinyl (Flur EG), sonst textile Beläge
Fenster: Kunststoff, isolierverglast, überwiegend aus den 1980er Jahren, mit teilweise manuellen Rollläden
Türen: Holztüren mit Holzzargen, teils um 1980
Sanitärausstattung: Bad EG mit Dusche, Waschtisch, WC, Standardausführung, Zustand dem Alter entsprechend
Besichtigung
Das Objekt wurde am 30.04.2025 von außen und am 21.05.2025 von innen (außer einem Raum im Obergeschoss und der Garage) besichtigt. Die Bewertung basiert auf einer visuellen Prüfung sowie ergänzenden Unterlagen (u.a. Bauakte, Grundbuch, Karten).
Gebäude
Das Wohnhaus wurde 1935 in konventioneller, massiver Bauweise als Doppelhaushälfte mit zwei Vollgeschossen und einem teilunterkellerten Keller errichtet. Es verfügt über ein Walmdach (35° Neigung) mit Betonziegeldeckung.
Die Grundrissgestaltung umfasst im Erdgeschoss zwei Zimmer, Flur, Küche und Bad, im Obergeschoss vier Zimmer, das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Die Wohnfläche beträgt ca. 96 m², die Nutzfläche im Keller ca. 18 m². Die lichte Raumhöhe in EG/OG beträgt 2,50 m, im Keller ca. 1,80 m. Die Ausrichtung des Grundstücks ist Nord-Süd, die Belichtung der Räume ist generell als gut zu bezeichnen mit ausreichender Querlüftung. Es bestehen keine denkmalschutzrechtlichen Auflagen.
Modernisierungen erfolgten zuletzt in den 1980er und 1990er Jahren (z.B. Innentüren, Fenstertausch teils Süden, Einbau Gaszentralheizung 2005). Der Erhaltungszustand des Gebäudes ist altersgerecht bis verbraucht, mit erheblichem Renovierungs- und Modernisierungsbedarf. Typische Schäden sind aufsteigende Feuchtigkeit im Keller sowie langfristig wirtschaftlich überalterte Ausstattungen. Es besteht ein Risiko für Schadstoffe aus dem Bauzeitraum 1960–1990 (möglicher Asbest, Holzschutzmittel etc.).
Weitere Gebäude
Die zugehörige Garage befindet sich freistehend neben dem Haus. Sie hat eine Grundfläche von ca. 20 m² (4,5 m x 5,0 m), ist gemauert, teilunterkellert und besitzt ein Satteldach, Holztor und Fenster. Die Innenbesichtigung der Garage war nicht möglich.
Grundstück
Das Grundstück ist 720 m² groß, langgestreckt rechteckig (ca. 11 m breit, 65 m tief) und im Bereich einer Sackgasse/Anliegerstraße gelegen. Die Zuwegung erfolgt von Süden. Der Garten ist seit längerem nicht bewirtschaftet, teilweise stark überwachsen, mit Nadel- und Laubbäumen, Sträuchern und Rasen bewachsen. Einfriedung durch Hecken und Maschendrahtzaun, im Zufahrtsbereich mit Mauer und Holzzaun. Es bestehen keine Einträge im Baulastenverzeichnis oder bekannte Altlasten, jedoch besteht schriftlich bestätigter Verdacht auf Kampfmittel im Boden.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt unbewohnt und stand leer. Eine Vermietung oder gewerbliche Nutzung findet und fand nicht statt.
Grundbuch
Gläubiger
Kein Ansprechpartner in diesem Verfahren
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 27.04.2026, 10:36 Uhr.




