Termin
Freitag, 26. Juni 2026, 10:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Siedlungshaus mit massivem Nebengebäude und teilweiser land- und forstwirtschaftlicher Nutzung.
Satteldach mit Tondachziegeln, teilweise gedämmt (Wohnhaus), ungedämmt (Stall/Scheune)
Gaszentralheizung (Brennwert, 2007), Flachheizkörper im Wohnbereich, Warmwasser ebenfalls über Heizung, zusätzlicher Kaminanschluss vorhanden
Elektroinstallation: geringe bis übliche Anzahl Steckdosen, veraltete Schalter und Sicherungen, einfache Beleuchtungsanschlüsse
Fußböden: überwiegend Laminat, Vinyl, PVC; Fliesen in Küche, Diele und Bad EG; Betonboden im Wirtschaftsteil
Fenster: überwiegend Kunststoffrahmen mit Isolierverglasung (2000er), tlw. Holz- und Dachfenster (älter)
Sanitärausstattung: Einfacher Standard (Bäder ca. 2000/2010er), Stand-WCs, Waschbecken, Duschen im EG und DG
Besichtigung
Das Objekt wurde am 26.11.2025 zur Bauaufnahme und am 03.12.2025 im Rahmen einer Ortsbesichtigung durch den Gutachterausschuss vor Ort besichtigt. Die Bewertung beruht auf der Inaugenscheinnahme, den Bauakten, Eigentümerangaben und weiteren Unterlagen.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist ein Siedlungshaus in konventioneller Bauweise, Baujahr ca. 1969, mit einem nicht unterkellerten Erdgeschoss und einem voll ausgebauten Dachgeschoss. Die Wohnfläche beträgt ca. 131 m², die Bruttogrundfläche ca. 217 m². Die Raumaufteilung umfasst im Erdgeschoss drei Zimmer, Küche, Bad, Abstellraum und Diele; im Dachgeschoss zwei Zimmer, Küche/Flur, Bad, Heizungsraum, zwei Flure. Der Ausbau im DG ist teilweise nicht genehmigt bzw. nicht genehmigungsfähig; insgesamt als unzweckmäßig bezeichnet.
Die Ausstattung des Wohnteils ist einfach bis mittel (Standardstufe 2,6 gemäß ImmoWertV), mit Fenstern aus den 2000er Jahren und einer Gaszentralheizung von 2007. Mängel und Schäden wie Feuchtigkeit, unfachmännische Ausbauten und Fertigstellungsmängel sind vorhanden. Die energetische Qualität ist für das Baujahr durchschnittlich, nach heutigem Standard aber nicht mehr zeitgemäß. Die Restnutzungsdauer wird auf 16 Jahre im Wohnteil und 10 Jahre im Wirtschaftsteil eingeschätzt. Das Wohnhaus weist einen unterdurchschnittlichen Instandhaltungszustand auf.
Wirtschaftsteil/Scheune
Der angeschlossene Wirtschaftsteil (Stall und Scheune) stammt urspr. auch aus 1969 (An- und Umbauten). Die Bruttogrundfläche beträgt rd. 178 m², die Nutzfläche ca. 145 m². Er umfasst im EG Tenne, Ställe, Abstellräume und tlw. Heuboden. Die Ausstattung ist sehr einfach, mit Betonböden, Holzbrettertüren, veralteten Fenstern und Mauerwerks- bzw. Fugenrissen. Der Zustand ist unterdurchschnittlich.
Weitere Gebäude
Auf dem Grundstück befinden sich außerdem:
Ein Holzschuppen (ca. 30 m², abgängig)
Ein Sommergarten (ca. 25 m², einfache Holzkonstruktion, teilweise mit Kunststofffenstern)
Ein kleines Gewächshaus (ca. 12 m², abgängig)
Weitere kleinere einfache Nebengebäude ohne nennenswerten Wert
Grundstück
Das Grundstück hat eine Fläche von 6.945 m², davon ca. 3.345 m² als Hoffläche mit Bebauung/Hausgarten und 3.600 m² als landwirtschaftlich genutztes Grünland (eben, anlehmiger Sand, durchschnittliche Bodenzahlen). Die Grundstücksform ist rechteckig, ca. 51 x 137 m. Die Hoffläche ist teils befestigt, die Gartenflächen ungepflegt und verwildert.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt unbewohnt und weder vermietet noch verpachtet. Ein Gewerbebetrieb wird nicht geführt; es lag keine Vermietung, Verpachtung oder sonstige Nutzung durch Dritte vor.
Grundbuch
Gläubiger
Landessparkasse zu Oldenburg, Gz. 670770717-5507200, Re, Tel. 0441/230-1166
Landessparkasse zu Oldenburg, Gz. 670770717-5507200, Re, Tel. 0441/230-1166
Anhänge (2)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 20.04.2026, 13:39 Uhr.







