Termin
Mittwoch, 05. August 2026, 10:00 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus mit angebautem Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude sowie angrenzenden land- und forstwirtschaftliche Flächen, Waldfläche, Wiese und einer Verkehrsfläche.
Sattel- oder Giebeldach, Dacheindeckung mit Betondachsteinen
Heizungsanlage: Öl-Zentralheizung, Flachheizkörper mit Thermostatventilen, Kunststofftank (ca. 4500 Liter), zusätzlicher Kaminanschluss
Warmwasserversorgung zentral über Heizung
Elektrische Anlage: durchschnittliche Ausstattung mit zeitgemäßer Steckdosen- und Lichtausstattung, Unterverteilung mit Kippsicherungen
Fenster: Kunststoff, zweifach verglast (zumindest laut üblichem Standard, explizit erwähnt wird es jedoch nicht)
Fußböden: Linoleum, Teppich, Laminat, PVC, Fliesen, Kunststeinplatten
Sanitärausstattung: 1 Bad mit Dusche, Wanne und WC, zusätzlich Gäste-WC, raumhoch gefliest im Bad
Besichtigung
Das Objekt wurde am 18.11.2025 besichtigt, wobei das Einfamilienhaus mit Erd- und Dachgeschoss sowie das angebundene Wirtschaftsgebäude (nur das Erdgeschoss) von innen inspiziert wurden. Die Außenbereiche, inklusive einer alten, einsturzgefährdeten Scheune und einem Unterstand, wurden ausschließlich von außen begutachtet. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage von Besichtigungen sowie eingereichten und angeforderten Unterlagen (Bauzeichnungen, Grundbuch, Flurkarte, Flächenberechnungen, behördliche Auskünfte).
Gebäude
Einfamilienwohnhaus (Baujahr 1995):
Das freistehende, eingeschossige Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss ist nicht unterkellert und besitzt eine Wohnfläche von ca. 240 m² bei einer Bruttogrundfläche von rund 350 m². Das Haus ist in Massivbauweise mit Streifenfundamenten aus Beton und Verblendmauerwerk errichtet und wird durch eine Kalksandstein-Außenwand und Mauerwerksinnenwände geprägt. Die Geschossdecke besteht aus Holzbalken, die interne Treppe ist eine Kombination aus Stahlkonstruktion mit Kunststeinstufen. Das Sattel- bzw. Giebeldach ist mit Betondachsteinen gedeckt, Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech. Eine wesentliche Modernisierung wurde, außer dem nachträglichen Ausbau des Dachgeschosses, nicht vorgenommen. Die Grundrissgestaltung ist großzügig; die Belichtung und Besonnung werden als ausreichend beschrieben. Das Gebäude ist insgesamt in einem seinem Alter entsprechenden Zustand ohne wesentliche Baumängel, jedoch nicht barrierefrei.
Wirtschaftsgebäude (Baujahr 1995):
Der eingeschossige, nicht unterkellerte Anbau an das Wohnhaus hat eine Nutzfläche von ca. 78 m² und eine Bruttogrundfläche von etwa 97 m². Auch dieses Gebäude ist in Massivbauweise mit Streifenfundamenten und Verblendmauerwerk erstellt. Es gibt keine herausragenden baulichen Besonderheiten, das Gebäude entspricht altersbedingt einem einfachen Standard.
Weitere Gebäude
Nebengebäude:
Zur Hofstelle gehören eine alte, marode und baufällige Scheune sowie ein Schuppen bzw. Unterstand, beide in sehr schlechtem Zustand mit vermuteter Wellasbest-Deckung.
Grundstück
Das Grundstück setzt sich aus drei Flurstücken zusammen und umfasst insgesamt ca. 88.807 m². Es handelt sich um ebene land- und forstwirtschaftliche Flächen. Ein Teil des Grundstücks (Flurstück 122: 1.670 m²) ist komplett als öffentliche Gemeindestraße ausgewiesen. Das verbleibende Land gliedert sich in Grünland, Forstnutzung und Hofflächen. Die Topografie ist eben, der Zuschnitt entspricht landwirtschaftlichem Standard, der Bewuchs besteht aus landwirtschaftlichen Nutzflächen, Gehölzen, Grünland und Restflächen mit Unrat. Es finden sich Restbaustoffe und alte Landmaschinen auf den Flächen.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus eigengenutzt. Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen sind weitestgehend ungenutzt und nicht verpachtet.
Grundbuch
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 10.03.2026, 11:25 Uhr.

