Termin
Donnerstag, 28. Januar 2027, 08:45 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus, Anbau sowie eine integrierte Garage.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 12.01.2026 ausschließlich von außen besichtigt, da eine Innenbesichtigung nicht möglich war und das Grundstück nicht betreten werden konnte. Das Objekt wurde daher nur anhand der vom öffentlichen Raum einsehbaren Gebäudeteile sowie ergänzend anhand von Bauakten und sonstigen Unterlagen bewertet.
Gebäude
Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiges, augenscheinlich unterkellertes Gebäude mit nicht ausgebautem Dachgeschoss in Ecklage zur Straße. Das Hauptgebäude wird aufgrund der Bauweise und des Sandsteinkellers in die 1930er Jahre datiert; unter Berücksichtigung späterer Erweiterungen und einer unterstellten Teilmodernisierung wurde ein mittleres Baujahr 1955 angesetzt. Die abgeleitete Wohnfläche beträgt ca. 156,08 m² bei einer Bruttogrundfläche von ca. 360,98 m² auf einem 300 m² großen Grundstück.
Das Gebäude wurde durch einen älteren zweigeschossigen Anbau und einen 1973 genehmigten Erweiterungsbau mit Garage und Überbau ergänzt. Im Erdgeschoss befindet sich straßenseitig zusätzlich ein Anbau, der im Obergeschoss als Balkon genutzt wird. Das Kellergeschoss ist über eine Außentreppe zugänglich. Der Anbau im Osten ist zweigeschossig, nicht unterkellert und besitzt ein nicht ausbaufähiges Dachgeschoss; die Garage liegt im Gebäude. Durch die mehrfachen Erweiterungen ist von einem erhöhten Anteil an Verkehrsflächen, Durchgangsbereichen und möglicherweise gefangenen Räumen auszugehen.
Das Gebäude befindet sich in einem einfachen bis durchschnittlichen, baujahrsgeprägten Zustand mit Merkmalen unterlassener Instandhaltung. Von außen erkennbar sind insbesondere Feuchteerscheinungen am Sandsteinmauerwerk des Kellerbereichs, Putzschäden sowie Schäden an befestigten Flächen. Ein Wärmedämmverbundsystem ist nicht vorhanden. Das Objekt wird augenscheinlich als Wohnhaus genutzt.
weitere Gebäude
Zum Gebäudebestand gehören ein zweigeschossiger Anbau an der Ostseite sowie die im Erdgeschoss integrierte Garage mit darüberliegendem Ausbau aus dem Jahr 1973. Der Anbau ist nicht unterkellert, nur über das Hauptgebäude erschlossen und mit einem flach geneigten Satteldach versehen. Für den überbauten Garagen- und Durchgangsbereich wurde von einer einfachen bis mittleren baulichen Ausführung ausgegangen. Baujahrsbedingt wurde im Bereich des Anbaudachs mit Faserzementplatten gearbeitet; ein Asbestgehalt kann daher nicht ausgeschlossen werden und kann bei Rückbau zu erhöhten Entsorgungskosten führen.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt augenscheinlich als Wohnhaus genutzt; belastbare Unterlagen zu Mietverhältnissen lagen nicht vor, weshalb im Gutachten von fehlenden Mietverträgen ausgegangen wurde.
Anhänge (2)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 10.09.2026, 10:33 Uhr.



