Termin
Dienstag, 19. Januar 2027, 08:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges, unterkellertes Einfamilienreihenhaus (Mittelhaus) mit ausgebautem Dachgeschoss, Satteldach und Anbau.
Besichtigung
Das Objekt wurde lediglich von außen besichtigt, da eine Innenbesichtigung nicht möglich war. Die Bewertung erfolgte daher überwiegend auf Basis der Bauakten, vorliegenden Unterlagen sowie Annahmen zur Ausstattung und Zustand.
Gebäude
Es handelt sich um ein unterkellertes, zweigeschossiges Reihenmittelhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und einem straßenseitigen Anbau. Der Ursprung des Gebäudes wird ca. auf das Jahr 1920 geschätzt, der Anbau stammt aus dem Jahr 1979. Die Bauweise ist massiv (Bruchstein-Fundament, Ziegelmauerwerk) mit Holzbalken- und Trägerkappendecken. Die Außenfassade wurde verputzt und gestrichen. Modernisierungen sind größtenteils nicht dokumentiert, lediglich die Dacheindeckung (Satteldach mit Betondachsteinen; Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech) wurde erneuert, das genaue Datum ist jedoch unbekannt.
Die Raumaufteilung laut Plan: Im Kellergeschoss befinden sich zwei Räume und ein Flur. Das Erdgeschoss verfügt über eine Küche, zwei Zimmer, Flur, WC und einen Schuppen. Im Obergeschoss gibt es zwei Zimmer und eine Terrasse, das Dachgeschoss wird aufgrund fehlender Informationen mit zwei Zimmern angenommen.
Die Fenster sind als Holzfenster mit Doppelverglasung ausgeführt, überwiegend mit Kunststoffrollläden und Natursteinfensterbänken. Die Eingangstür besteht aus einfachem Kunststoff mit Lichtausschnitt. Aufgrund der nicht möglichen Innenbesichtigung sind Details zur Innenausstattung, Heizung und weiteren technischen Anlagen unbekannt. Der allgemeine Erhaltungszustand ist als renovierungsbedürftig zu bewerten, es bestehen Fassadenrisse und Unterhaltungsstau.
Weitere Gebäude
Keine weiteren Gebäude bekannt.
Grundstück
Das Grundstück umfasst 256 m² und liegt in Hanglage mit Nordostausrichtung. Die Straßenfront ist etwa 5,2 Meter breit, mit einer mittleren Tiefe von ca. 46 Metern. Die Grundstücksform ist schmal und tief mit einem als ungünstig bewerteten Zuschnitt. Die Topografie ist geprägt von einer stark ansteigenden Geländesituation. Der Garten erstreckt sich hangaufwärts hinter dem Haus.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt offensichtlich leerstehend und wurde nicht genutzt.
Gläubiger
1. Stadt St. Ingbert, 06894/130; 2. Sparkasse Saarbrücken, Saarbrücken
1. Stadt St. Ingbert - Stadtkasse-, 66386 St. Ingbert
2. Sparkasse Saarbrücken, 66117 Saarbrücken
Anhänge (4)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 21.08.2026, 09:12 Uhr.

