Termin
Donnerstag, 12. November 2026, 13:45 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine im Untergeschoss gelegene Wohnung (Nr. B) in einem Zweifamilienhaus.
Dachform: Satteldach (Hauptgebäude), Flachdach (UG-Anbau/Terrasse)
Heizung: Öl-Zentralheizkessel (Baujahr ca. 2003) mit drei Stahltanks à 2.000 L
Wärmeübertragung: Überwiegend Plattenheizkörper (weiß), Baujahr überwiegend 1989
Warmwasser: Zentral über Heizung
Elektroinstallation: Standardausstattung ca. 1989, teils nachgerüstet (SAT-Anschluss)
Böden: Laminat, Parkett, Fliesen, Teppich, Estrich
Fenster: Teils Holzfenster mit Zweischeiben-Isolierverglasung (ca. 1989), teils neue Kunststoffelemente (ca. 2013), überwiegend mit Außenrollläden
Sanitärausstattung: Bad mit Dusche, Wanne, WC und Waschtisch (einfacher bis mittlerer Standard, ca. 1989)
Besichtigung
Das Objekt wurde zum Wertermittlungsstichtag am 10.06.2025 durch Inaugenscheinnahme und Fotodokumentation besichtigt. Eine maßgenaue örtliche Bestandsaufnahme wurde nicht durchgeführt; die Flächenangaben entstammen vorliegenden Bauunterlagen. Teilbereiche waren nicht zugänglich.
Wohnung
Die Wohnung befindet sich im Untergeschoss, orientiert sich nach Osten, Süden und Westen und hat eine Wohnfläche von ca. 103 m² (ohne rückseitigen Wintergartenanbau mit etwa 31 m²). Die Aufteilung umfasst Diele, Flur, Bad, zwei Schlafzimmer, Wohn-/Esszimmer, Küche, Abstellraum sowie den nachträglich errichteten Wintergartenanbau. Die Grundrissgestaltung ist durchschnittlich, manche Räume (Bad, Abstellraum, Elternzimmer) sind bezüglich Belichtung und Belüftung unvorteilhaft. Der bauliche Zustand ist sanierungsbedürftig: Es bestehen bauliche und nutzungsbedingte Mängel wie Feuchtigkeitsschäden, Wärmebrücken, Risse, unzureichende Dämmung und stellenweise unfertige Bauausführung.
Gebäude (Haus)
Das ca. 1970 errichtete Zweifamilienhaus besteht aus Massivbauweise mit Ausführung als Kellergeschoss (UG), Erdgeschoss (EG) und Dachgeschoss (nicht ausgebaut). Das rückwärtige UG erhielt 1989 einen Anbau für Diele, Flur, Wohn-/Esszimmer, Küche und ein Kinderzimmer. Decken sind als Hohlstein-Betondecken ausgeführt, das Hauptdach ist mit asbesthaltigen Welleternitplatten eingedeckt, der UG-Anbau besitzt ein Flachdach (als Terrasse für die EG-Wohnung genutzt). Fassaden bestehen teils aus Putz, teils rückseitig aus Holzverkleidung. Es gibt diverse nachträgliche An- und Umbauten (Wintergarten, Blechgarage, Holzschuppen, Überdachungen), die größtenteils ohne Baugenehmigung errichtet wurden. Das Gemeinschaftseigentum weist einen unterdurchschnittlichen Unterhaltungszustand auf, u. a. mit Feuchtigkeitsschäden und energetischen Mängeln (nicht oder ungenügend gedämmt, alte Fenster und Außentüren). Die Abgrenzung Sondereigentum/Gemeinschaftseigentum ist in der Teilung nicht eindeutig geregelt.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war die Wohnung leerstehend.
Grundbuch
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 23.06.2026, 09:42 Uhr.

