Termin
Dienstag, 18. August 2026, 08:30 Uhr
Objekt
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein einseitig angebautes Einfamilienhaus mit Außenstellplatz.
Satteldach mit Tonziegeleindeckung, Dachflächen gedämmt, Dacheindeckung älter, teilweise schadhafte Dampfsperre, Dachfenster überaltert
Gaszentralheizung (Junkers, Baujahr 1988), Wärmeverteilung über Flächenheizkörper mit Thermostatventilen
Warmwasserbereitung teils zentral über Heizung, teils dezentral durch Durchlauferhitzer
Elektroinstallation durchschnittlich mit ausreichenden Lichtauslässen, Steckdosen, Fi-Schutzschalter, Verteilerkasten; teilweise fehlt Schaltmaterial
Böden: Laminat, Vinyl, Fliesen im Wohnbereich, Fliesen im Keller
Fenster und Kellerausgangstür: Kunststoff mit Isolierverglasung und Kunststoffrollläden
Sanitärausstattung: Weiße Sanitärobjekte, einfach bis durchschnittlich, im KG Wanne, Dusche, WC, Waschbecken; separates WC im DG; teilweise überaltert
Besichtigung
Das Objekt wurde am 13.06.2025 im Rahmen eines Ortstermins besichtigt. Neben einer Inaugenscheinnahme vor Ort erfolgte die Bewertung auf Basis vorgelegter Unterlagen, eingereichter Grundrisse und behördlicher Auskünfte. Die Bewertung basiert auf augenscheinlich erkennbaren Tatsachen.
Gebäude
Das Einfamilienhaus wurde ca. 1930 in Massivbauweise errichtet und ist unterkellert, das Dachgeschoss ist ausgebaut. Es handelt sich um eine einseitig angebaute Doppelhaushälfte. Die Wohnfläche beträgt rund 52 m² und verteilt sich auf drei Ebenen:
Kellergeschoss: Flur, Heizungsraum, Bad, separates WC, Flur mit Waschmaschinenanschluss
Erdgeschoss: Küche und ein Zimmer
Dachgeschoss: Flur, zwei Zimmer, WC
Der Grundriss gestaltet sich individuell. Straßenseitig und an der Rückseite ist die Fassade verputzt und gestrichen, versehen mit einem Wärmedämmverbundsystem, während die Giebelseite mit Faserzementplatten (vermutlich asbesthaltig) bekleidet ist. Die Ausstattung wurde über die Jahre in Teilbereichen modernisiert:
2002: Zwischensparrendämmung, Erneuerung der Leitungssysteme, Austausch der Fenster.
2010: Erneuerung der Dachentwässerung und Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems (Straßen-/Rückseite).
2020: Erneuerung Bad im Kellergeschoss.
2024: Erneuerung der Sanitärobjekte im DG-WC.
Die Belichtung und Besonnung werden als gut bis ausreichend betrachtet. Die Sanitärausstattung entspricht einfachem bis mittlerem Standard. Im Keller sind größere Feuchtigkeits- und Schimmelschäden sichtbar.
Das Haus weist aufgrund von Feuchtigkeitsschäden, schadhafter Dacheindeckung und diverser altersbedingter Mängel einen erhöhten Modernisierungsbedarf auf. Weitere wichtige Schwachstellen sind die veraltete und teilweise defekte Haustechnik sowie sichtbare Mängel an der Außen- und Innentreppe, sowie an Fenstern, Rolläden und Fliesen.
Zu den Außenanlagen gehören ein geschotterter Außenstellplatz (nicht fertiggestellt), Gartentreppe, Einfriedung, Gerätehaus sowie ein teilweise verwilderter Garten.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt.
Grundbuch
Gläubiger
Stadt St. Ingbert, 06894/1300; 2. Kreissparkasse Saarpfalz in Homburg
Stadt St. Ingbert, Vollstreckungsbehörde, 66386 St. Ingbert, Tel. 06894/130 und Kreissparkasse Saarpfalz, 66424 Homburg
Anhänge (1)
Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 09.06.2026, 14:37 Uhr.

