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Versteigerungstermin

4 K 5/25

Amtsgericht Lebach

12345

Termin

Datum
01.10.202613:45 Uhr
Verkehrswert
1 €
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort der Versteigerung
AG Lebach, Saarbrücker Str. 10, 66822 Lebach, -Sitzungssaal 24-

Donnerstag, 01. Oktober 2026, 13:45 Uhr

Objekt

Typ
Grundstück bebaut mit abrissreifem Einfamilienhaus mit Scheunenteil und Anbau
Lage
Pfarrgasse 6, 66822 Lebach
Beschreibung
Grundstück bebaut mit abrissreifem Einfamilienhaus mit Scheunenteil und Anbau, zweigeschossig, teilunterkellert, zweiseitig angebaut, Baujahr ca. 1888, nicht bewohnbar
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück, bebaut mit einem abrissreifen, nicht bewohnbaren, zweigeschossigen, teilunterkellerten, zweiseitig angebauten Einfamilienhaus mit Scheunenteil und Anbau.

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde am 03.11.2020 von außen besichtigt. Aufgrund der Einsturzgefahr und der Abwesenheit der Eigentümerin wurde auf eine Innenbesichtigung verzichtet. Grundlage der Bewertung waren daher die Außenbesichtigung, Unterlagen des Katasteramts, Fotos der Bauaufsichtsbehörde sowie städtische und behördliche Auskünfte.

Gebäude

Das auf dem Grundstück befindliche Einfamilienhaus besteht aus einem Hauptgebäude mit Scheunenteil und Anbau. Das Wohnhaus ist zweigeschossig, teilunterkellert, und verfügt über einen nicht ausgebauten Dachraum. Das Baujahr ist 1888/89, für den Anbau ist das Baujahr unbekannt. Baupläne liegen nicht vor, Modernisierungen wurden keine durchgeführt. Das Gebäude ist massiv errichtet, das Fundament besteht aus Bruchstein auf Streifenfundament. Die Außenwände setzen sich aus einschaligem Mauerwerk (Bruchstein ohne Dämmung) zusammen, die Innenwände bestehen aus Mauerwerk, die Decken sind Holzbalkendecken. Die Dachkonstruktion ist als Holzdach mit Pultdachform ausgeführt und mit Tonziegeln gedeckt; eine Dämmung fehlt vollständig. Die Ausstattung ist einfach und stark überaltert. Fenster sind einfach verglast, Böden bestehen aus Holzdielen, Wände und Decken sind einfach tapeziert. Sanitärinstallationen sowie eine Heizung sind nicht vorhanden, ebenso keine funktionierende Warmwasserversorgung. Die Elektroinstallation ist technisch stark veraltet und teilweise auf Putz verlegt. Bau- und Nutzungsmängel, unzweckmäßige Grundrisse, fehlender Schallschutz und mangelhafte Wärmedämmung sind vorherrschend.

Der Gesamtzustand ist sehr schlecht; das Gebäude ist statisch gefährdet. Öffentliche Stellen haben Sicherungsmaßnahmen (z.B. Bauzaun) angeordnet, da Einsturzgefahr besteht. Eine nachhaltige, wirtschaftliche Nutzung des Bestandes ist ausgeschlossen, ein Abriss ist erforderlich.

Weitere Gebäude

Zusätzlich zum Wohnhaus bestehen noch eine als Scheune genutzte Gebäudehälfte und ein Anbau. Auch diese Gebäudeteile sind in einem desolaten Zustand und nicht nutzbar.

Grundstück

Das Grundstück umfasst 340 m² und liegt im Bereich der Kernstadt. Es grenzt straßenseitig etwa 8 m an eine Wohn- und Geschäftsstraße und zieht sich mit etwa 38 m Tiefe unregelmäßig in das Grundstücksinnere. Das Gelände fällt von der Straße leicht nach hinten ab, ein Garten mit Ostausrichtung ist vorhanden. Das Grundstück ist eingefriedet und grenzt zweiseitig unmittelbar an Nachbargrundstücke an. Es gelten keine Baulasten, ist aber mit Grunddienstbarkeiten (Betretungsrechte für Fluchtwege) belastet. Altlasten werden ausgeschlossen.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt nicht mehr bewohnbar und nicht nutzbar. Das Grundstück war unvermietet, das Gebäude stand leer und war aufgrund des extremen baulichen Verfalls und der bestehenden Einsturzgefahr nicht nutzbar.

Grundbuch

Amtsgericht
Lebach
Blatt
5500

Anhänge (3)

Quelle: zvg-portal.de · Daten der amtlichen Veröffentlichung der Justizportale des Bundes und der Länder. Letzte Aktualisierung im Portal: 29.05.2026, 08:31 Uhr.